Gefangen im eigenen Leben!

„Ich habe immer das Leben ANDERER geführt, aber nie mein EIGENES. Und das hat mich ins Gefängnis katapultiert. Die Versuche, aus meinem Leben auszubrechen, haben alles noch schlimmer gemacht. Ich habe die Tür nicht gefunden, rauszukommen!“

Gabriele Simone Meyer, eine FRAU die uns zutiefst be-rührt und im Interview offen über ihre Geschichte spricht.

Viele Menschen müssen erst richtig leiden, um aus ihrem Leben auszubrechen. Andere widerum brechen aus, um dann zu leiden. Und manch einer sucht wie Gabriele seine Freiheit und landet in einem Gefängnis. Dieses Gefängnis kann so viele Gesichter haben: die Familie, eine Ehe, ein Job, die Kindheit, der eigene Körper, das Land, die Liebe, der Kopf, der Alltag, Armut, oder, oder, oder …

Vielleicht sollten wir im wirklichen Gefängnis landen, um zu erkennen, wie viele Freiheiten und Möglichkeiten wir eigentlich besitzen? Freiheiten, endlich und unbedingt das zu tun, was uns lebendig macht, auch mit dem Risiko, als „anders“ betitelt oder abgestempelt zu werden. Sehn-Sucht ist menschlich, und selbst wenn sie manchmal pathologische Züge aufweist, bleibt sie dennoch menschlich. Es macht uns zu dem, was wir sind, und jeden zu dem, was er sein sollte, um etwas mehr Glanz und Selbstvertrauen in diese Welt zu bringen. Hinter die Fassade zu schauen und zu verstehen, warum jemand ist, wie er ist, bedeutet Urteile loszulassen und zu akzeptieren, dass man selbst nicht perfekt ist und so wie jeder andere da draußen auch mal Fehler macht. Und das ist gut so – wenn man aus seinen Fehlern lernt.

Ja, loslassen und neu beginnen heißt nicht nur verlieren, sondern auch erkennen, dass manches vielleicht gar nicht länger zu uns passt. Akzeptieren heißt ANNEHMEN – auch wenn es unsere eigenen Abgründe sind. Und wer sonst als jene Menschen wie Gabriele Meyer, die uns zutiefst berühren, könnten uns dazu veranlassen, dies zu tun?

Wir tun die Dinge ungern freiwillig, daher müssen manchmal äußere Kräfte uns dazu zwingen. Kräfte, die unsere Seele und unsere Existenz bedrohen. Daher sollten wir unsere Schwächen, Ängste und unsere Sehn-Sucht als das wahrnehmen, was sie sind – nämlich die Wahrheit über uns selbst!

Gabriele Meyer fotografiert von Ingo Lawaczeck
Gabriele Meyer fotografiert von Ingo Lawaczeck

Danke liebe Gabriele! Wir danken Dir von Herzen für Deinen Mut, diese Geschichte mit uns zu teilen und für Dein aktives Engagement, Deine Zeit und Dein Geld, womit Du unsere Arbeit für Menschen in Not unterstützt. Du zeigst uns ein PARALLELUNIVERSUM, von dem viele nur aus Filmen wissen und es schnell von sich weisen. Doch das wahre Leben ist manchmal schlimmer aber auch besser als jeder Film. Und es ist mitten drin – in UNS! Es lohnt sich, mal hinter die Kulissen zu schauen, denn es zeigt, dass wir aus allem herauskommen können… selbst aus einem Gefängnis!

„In der Zeit, in der ich im Gefängnis gewesen bin, habe ich erstmals verstanden, was FREIHEIT ist. FREIHEIT ist, nicht tun zu können, was wir wollen, sondern NICHT tun zu MÜSSEN, was wir NICHT wollen.“

Das Interview für Euch  – Teil 1 und Teil 2.

Mehr Informationen über den Fotografen Ingo Lawaczeck findet Ihr hier.

 

 

Veröffentlicht von

Peggy Rockteschel

PEGGY ROCKTESCHEL Autorin, individuelle PR und Glückbringer.in "Jeder Mensch hat tief in sich eine Idee, von dem, was er sein will und warum er hier ist. Ich begleite Dich auf dem Weg des Erkennens und das Umsetzen in die gelebte Erfahrung. In einer INDIVIDUELL gestalteten BERATUNG erhältst Du das Werkzeug zur KLÄRUNG Deiner persönlichen Themen und lernst das Wahr-Nehmen Deiner beruflichen MÖGLICHKEITEN."