Das unerfüllte Schokocroissant!

Steht ein Vater mit seinem Sohn beim Bäcker und zeigt auf die große Vitrine, hinter der all die Leckereien dieser Welt glänzen, und sagt:

„Was möchtest Du haben, mein Schatz? Such Dir etwas aus!“

Der 4-jährige Junge steht mit großen strahlenden Augen davor und ruft:

„Das hätt ich gerne!“

Und der Papa erwidert scharf:

„Nee, also das kriegst Du nicht, da ist zu viel Schokolade drauf. Wenn, dann nur das normale Croissant.“

Dies ist einer der Gründe, warum es vielen Menschen so schwer fällt, ihre Wünsche zu äußern. Der Vater spieglt das gesellschaftliche Denken, wie es noch immer vorherrschend ist. Zwar wird uns von den Eltern, Lehrern, Arbeitgebern und den Medien suggeriert, dass wir alles machen und haben können, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. „Ja, Ihr seid frei und könnt kreativ sein, dürft Euch verwirklichen und Eure Träume leben!“ Doch wenn Du das wirklich wagst und sagst: „Mensch, da nehm ich doch das!“ – heißt es PUSTEKUCHEN!

Dann kriegst Du es bestimmt nicht! Ja, und warum nicht? Weil sie bestimmen und entscheiden, was richtig und gut für Dich ist. Und diese Bevormundungen sind der Grund, warum wir uns das WÜNSCHEN nicht mehr trauen. Wie denn auch, schließlich konnten wir ja nicht mal unserem Vater Glauben schenken, wenn er sagte: „Such Dir etwas aus!“

So wünschst Du Dir nichts mehr, weil Du eh nur das bekommst, was Dir vorgeschrieben wird. Und was soll da aus Dir werden? Wie sollst Du Dir dann über Grenzen hinaus etwas vorstellen können? Die wunderbaren Leckereien hinter der Vitrine sind für Dich eh nicht erreichbar! Es bleibt immer eine gläserne Wand zwischen Dir und Deinem Traum, und Du stehst nur da und wartest darauf, dass jemand sagt: „Hier guck mal, das kannst Du haben!“
Aber Du siehst so viel mehr, sei es Schokobrötchen, Quarktaschen oder Apfelplunder… aber für Dich … gibt es NUR DAS!

Ja, das muss reichen! Das ist nicht gut! Das ist nicht gesund! Das ist nicht dies und nicht jenes… Oh, oh, oh! Das ist gefährlich, da muss man aufpassen, da wird man zu dick, da könnte Dir etwas passieren und was ist, wenn Du dann kein Geld verdienst und auf die Nase fällst, wenn Du an die falschen Menschen gerätst und Deine Miete nicht bezahlen kannst… und, und, und…
Genau, es begann mit einem ganz kleinen Wunsch –  ein Schokocroissant und die simple Frage: „Was möchtest Du haben?“
Also glauben wir auch gar nicht mehr daran, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Wie denn auch, wenn VaterGott vor uns steht und sofort sagt: „Nee, is nich – nur das!“
„Häh, warum fragst Du mich dann überhaupt, ob ich mir was wünsche?“

Ja, überall steht geschrieben: „Das Leben ist Fülle! Bitte und es wird Dir gegeben!“ Ja, aber wenn in unserer Kindheit schon unser Vater nicht gegeben hat, wie sollen wir dann vertrauen, dass Gott uns etwas gibt? Gott, den wir nicht greifen können, weil wir ihn nicht sehen und nicht spüren. Gott, der nicht direkt mit uns redet oder mit einem Mikrofon vom Himmel ruft: „Hey, Süße, was willst Du heute haben?“

Wir glauben nicht mehr daran, weil wir das Gegenteil erfahren haben. Umso wichtiger ist es für alle Eltern dieser Welt, entweder Ihr fragt: „Was möchtest Du?“ und dann gebt es bitte Euren Kindern! Oder Ihr sagt: „Zwischen dem und dem kannst Du heute wählen!“ Fertig.

Das ist der Beginn für neues Denken und Worte mit Schokoladenglasur, die Träume wahr werden lassen!

Das Motiv dieses Beitrags stammt von Deviantart!

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Veröffentlicht von

Peggy Rockteschel

PEGGY ROCKTESCHEL Autorin, individuelle PR und Glückbringer.in "Jeder Mensch hat tief in sich eine Idee, von dem, was er sein will und warum er hier ist. Ich begleite Dich auf dem Weg des Erkennens und das Umsetzen in die gelebte Erfahrung. In einer INDIVIDUELL gestalteten BERATUNG erhältst Du das Werkzeug zur KLÄRUNG Deiner persönlichen Themen und lernst das Wahr-Nehmen Deiner beruflichen MÖGLICHKEITEN."

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