Spiritualität – noch immer falsch verstanden!

Das Wort „Spiritualität“ wird häufig mit einem mundverzerrend bissigen Spruch kommentiert und ablehnend nur mit Kartenlegen und Orakelwissen in Verbindung gebracht. So wie eine Krankheit gern ausschließlich von der medizinischen Seite betrachtet und gerechtfertigt wird. Aber zur Heilung einer jeden Krankheit ist eine Partnerschaft nötig und die heißt:

Patient, Arzt und GOTT.

Dies bedeutet, dass man jedes Problem, sei es auf körperlicher, emotionaler oder mentaler Ebene, ganzheitlich – also auch unter Berücksichtigung und Einbeziehung der allumfassenden schöpferischen Kraft – betrachten muss.

Der Körper folgt nur dem Geist, das wussten schon die alten Heiler. Wenn wir also unsere verneinende und starre Geisteshaltung, die zu inneren und äußeren Blockaden bis hin zum Stillstand des Lebens führt, ändern, dann sind wir auch gesund. Krankheit ist eine ENTSCHEIDUNG! Du hast die Wahl: Willst Du leiden oder glücklich sein?

Wer könnte also so wahnsinnig sein und sich für ersteres entscheiden?

Niemand, genau. Und doch tun es Millionen von Menschen jeden Tag. Diese so scheinbar ganz einfache Wahl zu treffen, fällt vielen sehr schwer. Und warum fällt es ihnen schwer, das Gute und Richtige zu wählen? Weil es hier um die Entscheidung geht, sich mal selbst aus der Rechnung zu nehmen.

Was damit gemeint ist?

Dass man mal nicht jammert, sich nicht beklagt und sich nicht immer laut über sein Los beschwert oder gar die Schuld seines Unglücks auf andere schiebt, sondern den Schmerz bzw. das Problem so annimmt, wie es gerade ist und seine Energie bewusst in die Suche nach der wahren Ursache investiert.

Wer wirklich Heilung möchte, der erfährt sie auch. Der eigene Körper hat große Selbstheilungskräfte, die jedoch erst aktiviert werden, wenn wirklich die innere Bereitschaft vorhanden ist. Doch ohne gesunden Spirit, kann dies nicht geschehen – im Gegenteil, dann müssen viele eben noch ein Stück weiter durchs Drama gehen.

Spiritualität zu leben bedeutet, den individuellen Heilungsprozess auf Geistesebene zu durchlaufen. Der Körper folgt dann nur der geistigen Gesundung und wird Schritt für Schritt befreit. Die schädlichen Schlacken werden ausgeschieden und die alten Zellen geben neue Informationen an die neuen Zellen weiter.

Wusstest Du, dass sich eine Leber innerhalb von zwei Monaten einmal komplett erneuert?

Aber wenn Du nichts an Deiner Lebenshaltung, Deinen Einstellungen und Glaubenssätzen änderst, dann wird die kranke Zelle auch weiterhin nur die alten krankmachenden Informationen an die Neue weitergeben. Und somit wird die Leber einfach ihren Zustand beibehalten, wie er ist und sich sogar noch verschlechtern.

Warum also nicht einfach diesen Kreislauf durchbrechen? Oder dient Dir die Krankheit noch? Was bekommst Du über oder durch dein Kranksein, was Du als gesunder glücklicher Mensch nicht erhältst?

Ist es Aufmerksamkeit? Beziehst Du Energie aus Deinem Leid?

Fragen, die weh tun können. Aber wenn Du sie ehrlich beantwortest, dann machst Du den ersten Schritt in Richtung Heilung. Spürst Du Angst? Angst vor der Veränderung, weil Du Dich schon so sehr an Deine Situation / Deine Schmerzen gewöhnt hast?

Bedenke, dass Deine Blockaden sehr intelligent sind. Ja, sie beziehen ihre Kraft durch einen Dir noch unbewussten Teil, der immer noch in destruktiven Gedanken- und Gefühlsmustern gefangen ist und ihre Existenz mit Energie füttert. Ihr Abwehrsystem arbeitet im Verborgenen und ist so subtil, dass Du es mit Deinem Tagesbewusstsein nicht wahrnimmst. Ein Beispiel: Viele Menschen melden sich bei einem Seminar an, von dessen Teilnahme sie sich eine Verbesserung ihres Befindens erhoffen. Doch komischerweise haben sie kurz vor Beginn plötzlich Fieber, verstauchen sich einen Knöchel… oder ihr Kind wird krank und der Mann muss arbeiten, so dass sie den Kurs absagen. Rein äußerlich betrachtet wurden diese Ereignisse natürlich fremdverursacht und sind freilich nicht zu beeinflussen. So jedenfalls rechtfertigt man es vor sich selbst.

Doch wir und auch Du wissen es inzwischen besser. Ja, das ist selbst erschaffen. Schon vergessen? Wir bestehen aus Energie und alles, was uns widerfährt, wurde durch unser So-Sein angezogen. Das Gesetzt von Ursache und Wirkung. Und genau hier beginnt die Verantwortung für unser Leben.

Erst wenn diese Wahrheit verinnerlicht und angenommen ist, kann Heilung in allen Lebensbereichen erfolgen!

Die Wahrheitsforscher

Das Motiv dieses Artikels stammt aus dem Spiels Dixit(5) Libbelud von Jean-Louis Roubira und Franck Dion. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt.

Motiv aus Dixit 5
Motiv aus Dixit 5 Daydreams

Geschehen aus dem Alltag! Habt Ihr Anregungen dazu? Wir freuen uns auf Eure Meinung. Schreibt und teilt mit uns auf Facebook

 

 

 

 

Wage den Sprung!

Die Berufsberatung für kreatives & unternehmerisches Denken.

Was bereitet Dir die größte Freude? Welches Thema interessiert, fasziniert und inspiriert Dich am meisten? Wann fühlst Du Dich lebendig? Wann und wo spürst Du Dein Herz schlagen? GENAU – DAS ist ein Zeichen, ein Wegweiser für Deine wahre BERUFUNG! Warum also etwas ganz anderes tun?

„Aber alle sagen, es sei so schwer, damit Geld zu verdienen!“

Wer sind alle? Deine Freunde, Bekannten, Verwandten, Lehrer, Eltern und Großeltern?

Ja, das stimmt. Es ist nicht leicht. Und doch ist es MÖGLICH! Was ist schon leicht im Leben? Diese skeptischen Stimmen haben recht und sie meinen es nur gut mit Dir, weil sie sich Sorgen um Deine Zukunft machen und verhindern wollen, dass Du auf die Nase fällst.

Doch wir sehen das anders! Wir sind Unternehmer und Unternehmerinnen. WIR UNTERNEHMEN etwas und sagen: „ALLES IST MÖGLICH, WENN DU DARAN GLAUBST!“

Das Leben ist Veränderung und so wie sich die Musik, die Mode und Deine Interessen ändern, verändert sich auch das Berufsleben. Mit jeder neuen Generation kommen neue Erfahrungen, neue Bilder und neue Ideen, die ihren Ausdruck suchen. Und so entstehen auch neue Wege mit unzähligen Möglichkeiten!

Wir helfen Dir, Deine wahren Wünsche zu formulieren und einen klaren Blick zu bekommen. Gemeinsam überlegen wir, wie Du Deinen Traum verwirklichen kannst.

Viele von uns kannten niemanden, der so dachte. Also mussten wir uns selbst ermutigen, das Eigene in die Welt zu bringen. Das Wort VERWIKLICHUNG war damals noch unbekannt. Die Generation unserer Eltern und Großeltern kämpften meist ums nackte Überleben. Auch heute noch geht es vielen so, da brauchen wir gar nicht weit schauen. So schleppten auch wir uns von Job zu Job oder quälten uns durch eine Ausbildung, die wir gar nicht wirklich wollten.

Ja, wir waren fleißig und haben hart gearbeitet, nur um zu überleben. Und was ist passiert?

Mitte Dreißig landeten wir ausgebrannt und leer im Burnout. Nichts ging mehr. Und all das nur, um sich dann mühsam wieder zurück ins Leben zu strampeln und zu erkennen, dass wir es gleich von Anfang an hätten richtig machen können. Stattdessen braucht es nun dreifach Mut und Kraft, um sich in den bestehenden Strukturen mit der Verantwortung für Familie, Job und Haus neu zu orientieren und noch einmal von ganz vorn zu beginnen. ENDLICH den HERZENSBERUF leben und das tun, was wir seit unserer Kindheit oder Jugend immer tun wollten. DAS, was wir ganz tief drinnen in unserem Herzen schon immer wussten – jene Ahnung… dieses bestimmte Gefühl… die aufregende Idee von einem Leben, wie es sein soll!

Ja, manch einer von uns hat das Sicherheitsnetz der Festeinstellung durchtrennt und sich selbständig gemacht. Die Eine zeichnet heute bunte Spielkarten für Kinder, der Andere reinigt Teppiche – vielleicht weil er die Geschichte vom fliegenden Teppich leben wollte und sich wie Aladdin in eine Prinzessin verliebte 🙂 Wer weiß – ALLES IST MÖGLICH.

Es gibt auch einen richtigen Erfinder! Und ja, er sucht immer und immer wieder neue Sponsoren, doch dank seiner Arbeit ist die Welt ein Stück gesünder. Weißt Du, wie man Strom auf natürliche Art und Weise gwinnen kann? Er macht es vor – mit Winddrachen! Wer hätte das gedacht. Und die Idee entstand, weil seine Töchter sagten: „Mensch Papa, mach was!“

Andere von uns laufen mit eigenen und fremden Hunden den ganzen Tag durch den Wald und sie werden dafür auch noch bezahlt. TIERKOMMUNIKATION – schon mal gehört? Nein? Das ist auch so ein Wort wie SELBSTVERWIRKLICHUNG. Ja, jetzt geht das. Jetzt kann man damit Geld verdienen und mehr als das… man kann auch wirklich glücklich sein.

Folge Deinem Herzen! Es führt Dich zu Deinem HERZENSBERUF. Und wir helfen Dir dabei, Dich mit Deinen Talenten und Begabungen gezielt einzubringen. Wir beraten uns gemeinsam, vermitteln Dir gern ein Praktikum und schenken Dir einen Einblick ins Unternehmen.

Wenn Du magst, kommen wir auch in Deine Schule!

Denk immer daran: Dein GLÜCK im BERUF ist die Garantie für ein erfolgreiches Leben!

Wir freuen uns auf Dich!

Rockteschel Services – Dein Talent! Dein Erfolg! Unsere Aufgabe.

Individuelle Berufsberatung und Vorträge für Schüler! Anfragen bitte per Mail an info@rockteschel.com

 

 

 

 

 

 

Herz-Resonanz-Coaching©

Was ist Herz-Resonanz?

Stellen Sie sich vor, dass jeder Mensch ähnlich einer Sendeantenne Informationen sendet und empfängt. Die Sendeantenne des Menschen ist sein Energiefeld des Herzens, auch Herz-Resonanz-Feld genannt. Dieses erstreckt sich mit einem Durchmesser von rund zweieinhalb Metern rund um das Herz.

Innerhalb des Herz-Resonanz-Feldes wirken zwei Impulse: die elektrische Kraft des Herzsignals (EKG) und das Magnetfeld (Anziehung) des Herzens. Die elektrische Kraft (EKG) ist 60-mal stärker, das Magnetfeld ist sogar 5000-mal stärker als die entsprechenden Signale des Gehirns. Diese Zahlen belegen, dass sämtliche Informationen, die ein Mensch über sein Herz-Resonanz-Feld aussendet, bedeutend stärker sind, als die über das Gehirn ausgesandten.

Was bewirkt die Herz-Resonanz?

Das Gesetz der Resonanz besagt, dass Menschen, Tiere, Pflanzen und Natur-elemente über Schwingung miteinander verbunden sind. Das Herz mit seinem Herz-Resonanz-Feld fungiert dabei wie eine Art Umwandler, der Informationen wie Gefühle, Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze in elektrische sowie magnetische Wellen transformiert und aussendet.

Das Magnetfeld des Herzens verhält sich allerdings entgegengesetzt zur bekannten Funktionsweise eines Magneten. Während beim «normalen» Magneten der negative Pol den positiven Pol anzieht, zieht beim Herzmagneten GLEICHES GLEICHES an.

Negative Schwingungen ziehen demnach NEGATIVES an und positive Schwingungen POSITIVES.

Die negativen Schwingungen der Herz-Resonanz sind dabei stärker, als die positiven Schwingungen. Die Ursache dafür liegt in der menschlichen Entwicklungsgeschichte. Zu Zeiten unserer frühen Vorfahren war es überlebenswichtig, die negativen  Ereignisse länger und einprägsamer in Erinnerung zu behalten, um z.B. mögliche Gefahren besser einzuschätzen oder zu vermeiden.

So bleiben auch heute noch Erlebnisse wie ein Schock oder ein Trauma in anhaltender Erinnerung und wirken lange nach.

Was ist im Herz-Resonanz-Energiefeld vorhanden?

Herz Resonanzfeld

Im Herz-Resonanz-Energiefeld sind Informationen als Gefühle, Gedanken, Überzeugungen, Glaubens-sätzen und auch seelische Themen von uns selbst und zurückliegenden Generationen unserer Wahl- und Ursprungsfamilien «gespeichert». Es ist wie eine Art energetische Weitergabe.

Über unser Herz-Resonanz-Energiefeld senden wir diese Informationen aus, wobei nicht zwischen positiver oder negativer Energie unterschieden wird. Der ganze Vorgang läuft unbewusst ab. Erleben wir in unserem Leben öfters sich wiederholende negative Ereignisse oder Konflikte, so hat unsere Herz-Resonanz dies angezogen.

Dieses Negative ziehen wir so lange in unser Leben, bis wir die Ursachen dafür erkannt, diese aufgelöst und bewusste Veränderungen herbeigeführt haben. Erst dann können wir das, was wir wirklich wollen, in Form positiver Schwingungen mit der ganzen Kraft unseres Herz-Resonanz-Feldes anziehen.

Wie gestaltet sich das Herz-Resonanz-Coaching?

Beim Resonanz-Coaching arbeiten wir nach dem dreistufigen Prinzip:

KlärungWahrheitKlarheit.

Gemeinsam mit der jeweiligen Person werfen wir einen 360 Grad Blick in ihr Leben und kristallisieren die Ursachen, die zu Konflikten oder negativen Erlebnissen geführt haben, heraus. Sind diese erkannt und verstanden schaffen wir Klarheit und legen gemeinsam Aufgaben fest, wie sich die Ursachen auflösen lassen.

In einem feingliedrigen Prozess neutralisieren wir die negativen Informationen im Herz-Resonanz-Feld. Anschließend kann sich die positive Kraft in jedem Menschen frei entfalten.

Dies zeigt sich u.a. in einer aufkommenden inneren Ruhe und Gelassenheit.

Das Coaching schließen wir jeweils mit einer Visionsarbeit ab. Sie dient einer möglichst konkreten Darstellung des POSITIVEN, das die jeweilige Person zukünftig mit ihrem Herz-Resonanz-Feld anziehen will.

Fazit des Herz-Resonanz Coaching

Lebensqualität und Lebensfreude kehren zurück dank:

– Wohlbefinden (Körper)

– Wohlfühlen     (Herz und Bauch)

– Wohlsein        (Geist)

Hintergrundinformation

Die Wirkung des Herz-Resonanz-Energiefeldes wurde von führenden Natur-wissenschaftlern in Europa, der Quantenphysik und in über 20-jährigen Forschungen im Hearth Math Institute, (USA) nachgewiesen. Das Resonanz-Coaching Konzept von CforC basiert auf den Erkenntnissen dieser Forschungen und wurde im Rahmen einer siebenjährigen Entwicklungszeit mit verschiedenen einzeltherapeutischen Maßnahmen kombiniert. Daraus entstand eine in ihrer Art bisher einzigartige Methode – in der Absicht, ein Schlüsselelement innerhalb einer integrativen Gesundheitslösung zu schaffen.

Anfragen für ein Coaching bitte an info@rockteschel.com

Hier erhalten Sie weitere Informationen über die CforC People and Business Development.

Heilendes Herz

Persönliche Beratungen gibt es viele, aber persönliche Beziehung … nur Eine!

 „Wer bin ich? Was möchte ich im Leben tun? Wie kann ich meine Idee vom Sein in die gelebte Erfahrung umsetzen? Warum habe ich mich so verlaufen? Und wie komme ich wieder in meine Seelenspur?“

Menschen suchen Unterstützung und Hilfe auf der Suche nach ihrem wahren Lebenszweck. Sie spüren, dass sie sich irgendwann, irgendwo verlaufen haben und verstehen ihre Gefühlswelt nicht mehr. Der Beruf, die Partnerschaft, das Familienleben – alles hat seinen Sinn, die Farbe und den Klang verloren. Leer fühlt sich das Leben an, obwohl man so viel tut, immer unterwegs und aktiv ist. Für ANDERE!

„Doch wo bleibe ICH?“ Das fragt sich so manch eine(r) in der heutigen Zeit, wo die Welt im Wandel ist. Spirituelle Ratgeber, Youtube-Orakel und allerlei Berater wachsen wie Pilze aus dem Boden und verheißen eine Zukunft im Licht mit Fülle und Erfolg. Doch wie man dahin kommt und wie schwer der reale Weg im Alltag wirklich ist – wie man den Spagat zwischen spirituellem Erwachen, der Kindererziehung, Partnerschaft, Gesundheit, Fitness und der beruflichen Verwirklichung seiner Träume wirklich meistert, das scheint uns niemand sagen zu können. Dieser Weg ist und bleibt ganz individuell … und abgeschirmt in unserer kleinen Welt!

Ja, man geht zu einem Berater, womöglich eine Stunde in der Woche und lässt sich am Telefon von einer fremden Stimme etwas von der geistigen Welt übermitteln, um am Ende doch allein dazustehen und mitten in der Nacht mit niemandem so richtig reden zu können – niemanden, der wirklich versteht, warum sich die Träume plötzlich wie Realität anfühlen und die Tage wie ein Traum. Man steckt immer noch in der ungenießbaren Gefühlssuppe und sieht keinen Weg, sich zu befreien – weil da eben kein Geld vorhanden ist oder sich die große Chance noch nicht zeigt. Ja, man ist verzweifelt und tut so vieles, doch so richtig kommt nichts in Bewegung. NOCH NICHT!

An dieser Stelle muss ein anerkennendes Dankeschön für die tolle Arbeit der vielen wunderbaren Kollegen adressiert werden, doch ebenso wichtig ist es, noch einmal bewusst zu machen, dass wir eine große Wirkung auf Menschen in Not haben und Spiritualität schnell zur Droge wird.

Zuerst hat man ein Hochgefühl, weil man sich ja verstanden fühlt, „aber es schafft keiner, mir aktiv und sinnvoll das passende Werkzeug an die Hand zu geben, um allein weiterzugehen“ – weil dazu die Zeit, das Geld und der Raum fehlen. Alle paar Monate ein Seminar, wenn überhaupt. Meist ist das finanziell gar nicht drin. Aber dafür doch wenigstens dieses Motivationstraining oder vielleicht reicht es ja gerade so für eine Familienaufstellung… Ja, das sind alles sehr gute Werkzeuge zur Unterstützung auf unserem Weg durchs gegenwärtige Chaos, „doch wer begleitet mich wirklich – persönlich, vertrauensvoll und schützend? Gerade in den Momenten, wo ich das Leben nicht klarkriege und gerade niemand einen Termin für mich frei hat?“ Gibt es so eine Hilfe überhaupt?

„Natürlich ist der Aufenthalt in einem teuren Wellness-Hotel, wo ich meine Massagen bekomme, alle möglichen Abendkurse besuche und dann erschöpft wie auf Wolke 7 in die Federn falle, eine tolle Vorstellung. Und ich würde mich dann bestimmt viel besser fühlen, aber für wie lange? Bis ans Ende der Ferien? Ich weiß. Kaum bin ich wieder zuhause, breche ich innerhalb kürzester Zeit unter dem Druck der Anforderungen und der Komplexität meiner emotionalen Verstrickung wieder zusammen. Kurz: Ich befinde mich erneut am Nullpunkt und wieder auf der Suche nach neuen Impulsen, neuen Büchern, neuen Gesprächspartnern, neuen Heilsteinen, Anhängern, Behandlungswegen, Räucherwerk etc. pp.“

Und für genau jene müden Sucher unter Euch, die endlich Klarheit über ihre Träume und Ziele haben und sie bewusst in die Tat umsetzen wollen – ohne strapaziöse Abenteuerreise in den australischen Busch, ist dies jetzt ein wundervolle Möglichkeit.

Eine Woche lang Rund-um-die-Uhr-Begleitung. 7 Tage angepasst an Deine persönlichen Bedürfnisse. 7 Tage mal fort von zuhause und doch so nah. 7 Tage integriert in ein ganzheitliches Leben im Umgang mit alltäglichen Themen. Eins mit dem Leben sein – natürlich, ganzheitlich, spontan, sportlich und bewusst! Eine individuelle Reise zu Deinem WAREN ICH, ein Besuch bei einem Seelenversteher, der/die mehr als ein Berater ist. Sondern ein Wegbereiter und Herzöffner, damit auch Du endlich in die persönliche Kraft und Deine Wirkkraft kommst.

Die wichtigsten Dinge geschehen auf natürliche Weise aus der Einfachheit heraus! Nichts Hochtrabendes oder überaus Spirituelles, sondern im Alltag mit einfachen und handfesten Werkzeugen, die uns erden und wieder gut leben lassen. Wahrheit ist Klarheit! Und die zeigt sich in der Begegnung von zwei Menschen, der Verbindung zur Natur und im Kontakt mit unseren tierischen Begleitern. Heilung geschieht erst, wenn die Bereitschaft zur Veränderung da ist! Denn das verletzte / gebrochene / verschlossene / verhärtete Herz öffnet sich nur langsam – in der Nähe, im Mitgefühl, im Vertrauen – in der Herzresonanz.

Auf dieser Reise werden bestehende Muster sowie seelische und körperliche Blockaden erkannt und aufgelöst. Mit ganzheitlicher Betrachtung, alltagstauglichen Praktiken, körperlicher Betätigung (Fitness, Musik und Bewegung), natürlicher Umgang mit Tieren, Natur- und Erderfahrungen, gesunder Ernährung, Wort- und Sprachschulung, Energieklärung und Energiebehandlungen, Kreativwerkstatt, Bastelatelier (Pappmaschee), Massagen und neue Ideen. All das erwartet Dich hier bei uns – mitten in Berlin. Unsere gemeinsame Arbeit ist einfach, klar und natürlich. Künstliches und Unnützes darf sich hier lösen.

Mach Dich auf den Weg! Komme zu uns und begegne Dir selbst!

Dank vieler Unterstützer, Partner & Freunde erlebst Du 7 schöne Tage – natürlich – bewusst – ganzheitlich. Mit Übernachtung und 24 St. Betreuung u. Gespräche / Verpflegung / Natur / Massagen / Sport / Körpertherapie / Kreatives Handwerk und Unterhaltung im familiären Ambiente.

Weiteres Infomaterial bzgl. Preis und Umfang des Angebotes werden auf Anfrage erstellt und zugesandt. Bei Interesse bitte eine Mail senden an: info@rockteschel.com

Wir freuen uns auf Dich!

Gefangen im eigenen Leben!

„Ich habe immer das Leben ANDERER geführt, aber nie mein EIGENES. Und das hat mich ins Gefängnis katapultiert. Die Versuche, aus meinem Leben auszubrechen, haben alles noch schlimmer gemacht. Ich habe die Tür nicht gefunden, rauszukommen!“

Gabriele Simone Meyer, eine FRAU die uns zutiefst be-rührt und im Interview offen über ihre Geschichte spricht.

Viele Menschen müssen erst richtig leiden, um aus ihrem Leben auszubrechen. Andere widerum brechen aus, um dann zu leiden. Und manch einer sucht wie Gabriele seine Freiheit und landet in einem Gefängnis. Dieses Gefängnis kann so viele Gesichter haben: die Familie, eine Ehe, ein Job, die Kindheit, der eigene Körper, das Land, die Liebe, der Kopf, der Alltag, Armut, oder, oder, oder …

Vielleicht sollten wir im wirklichen Gefängnis landen, um zu erkennen, wie viele Freiheiten und Möglichkeiten wir eigentlich besitzen? Freiheiten, endlich und unbedingt das zu tun, was uns lebendig macht, auch mit dem Risiko, als „anders“ betitelt oder abgestempelt zu werden. Sehn-Sucht ist menschlich, und selbst wenn sie manchmal pathologische Züge aufweist, bleibt sie dennoch menschlich. Es macht uns zu dem, was wir sind, und jeden zu dem, was er sein sollte, um etwas mehr Glanz und Selbstvertrauen in diese Welt zu bringen. Hinter die Fassade zu schauen und zu verstehen, warum jemand ist, wie er ist, bedeutet Urteile loszulassen und zu akzeptieren, dass man selbst nicht perfekt ist und so wie jeder andere da draußen auch mal Fehler macht. Und das ist gut so – wenn man aus seinen Fehlern lernt.

Ja, loslassen und neu beginnen heißt nicht nur verlieren, sondern auch erkennen, dass manches vielleicht gar nicht länger zu uns passt. Akzeptieren heißt ANNEHMEN – auch wenn es unsere eigenen Abgründe sind. Und wer sonst als jene Menschen wie Gabriele Meyer, die uns zutiefst berühren, könnten uns dazu veranlassen, dies zu tun?

Wir tun die Dinge ungern freiwillig, daher müssen manchmal äußere Kräfte uns dazu zwingen. Kräfte, die unsere Seele und unsere Existenz bedrohen. Daher sollten wir unsere Schwächen, Ängste und unsere Sehn-Sucht als das wahrnehmen, was sie sind – nämlich die Wahrheit über uns selbst!

Gabriele Meyer fotografiert von Ingo Lawaczeck
Gabriele Meyer fotografiert von Ingo Lawaczeck

Danke liebe Gabriele! Wir danken Dir von Herzen für Deinen Mut, diese Geschichte mit uns zu teilen und für Dein aktives Engagement, Deine Zeit und Dein Geld, womit Du unsere Arbeit für Menschen in Not unterstützt. Du zeigst uns ein PARALLELUNIVERSUM, von dem viele nur aus Filmen wissen und es schnell von sich weisen. Doch das wahre Leben ist manchmal schlimmer aber auch besser als jeder Film. Und es ist mitten drin – in UNS! Es lohnt sich, mal hinter die Kulissen zu schauen, denn es zeigt, dass wir aus allem herauskommen können… selbst aus einem Gefängnis!

„In der Zeit, in der ich im Gefängnis gewesen bin, habe ich erstmals verstanden, was FREIHEIT ist. FREIHEIT ist, nicht tun zu können, was wir wollen, sondern NICHT tun zu MÜSSEN, was wir NICHT wollen.“

Das Interview für Euch  – Teil 1 und Teil 2.

Mehr Informationen über den Fotografen Ingo Lawaczeck findet Ihr hier.

 

 

Es quietscht und kracht, wenn Du Dich befreist!

Jeder von uns ist ein Rad im System und wir drehen uns deshalb so lange in einengend ungesunden Strukturen, weil wir uns selbst fremd sind und anderen Menschen zu viel Macht über unser Leben geben. Aber warum tun wir das? Weil wir es nicht anders gelernt haben.

Da brauchen wir uns nur an die Worte unserer Eltern erinnern, als sie sagten: „Sei nett und grüße schön höflich!“ Und Du hast nicht verstanden, weshalb Du das tun sollst. Zumal Deine Eltern zuhause bei Tisch Schlechtes von dieser Person erzählt haben. Und jetzt musst Du sie anlächeln oder sogar mit ihr sprechen, obwohl es in Dir Unbehagen auslöst. Du magst diesen Menschen nun mal nicht, alles in Dir sträubt sich.

Oder haben sich Deine Eltern früher oft gestritten? Lag da immer so eine erdrückende Schwere im Raum? Und als Du Deine Mutter gefragt hast, ob alles in Ordnung sei, erhielst Du die Antwort „Natürlich ist alles okay, mein Kind. Wie kommst Du nur auf so etwas? … Geh in Dein Zimmer und mach Deine Hausaufgaben!“

Genauso war es immer, wenn wir uns unwohl bei einer Sache fühlten, einen Lehrer überhaupt nicht mochten oder gar Angst vor jemandem hatten. Wir wurden nicht gehört. Unsere Ängste und Gefühle wurden einfach weggewischt mit Sätzen wie:  „Ach, hab Dich nicht so! Da ist doch gar nichts! Der ist doch nett.“

„Nun, vielleicht empfindest DU das so, ich aber nicht!“ Ja, Worte haben ein großes Gewicht, aber noch gewichtiger ist die Wahrheit dahinter. Denn schlechte Gefühle sind eine starke Energie, die sich mit andauernder Unterdrückung negativ auf unsere Psyche und Gesundheit auswirkt. So lernen wir schon früh, unserem inneren Warnsystem nicht mehr zu vertrauen. Weil wir von Mutter und Vater nicht verstanden werden, verstehen wir uns selbst nicht mehr. Unsere intuitive Wahrnehmung von Gefahr und ungesundem Umgang ist verloren gegangen und wir haben verlernt, uns vor negativen Beziehungen und Fremdeinflüssen zu schützen. Da wir uns selbst nicht mehr spüren, haben wir auch kein SELBST-Vertrauen und werden zunehmend unsicherer im Umgang mit fremden Menschen und Situationen. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass wir genau jene Personen anziehen, die uns so gut wie keine Wertschätzung entgegen bringen und die letzte Energie rauben!

Sie saugen uns aus, weil wir alles für sie tun und ihnen unsere ganze Energie bereitwillig geben. Solange, bis wir irgendwann erschöpft zusammenbrechen. Schließlich haben wir ja nie gelernt, auf unser Bauchgefühl zu hören. Wir vertrauen nur Worten! Und wenn jemand liebe Worte in unser Ohr säuselt, glauben wir ihm/ihr sofort. Aber alle anderen Anzeichen, die uns warnen, übersehen wir einfach – besser gesagt, die blenden wir aus.

So auch die Geschichte von einem kleinen Mädchen, das fürchterliche Bauchweh hatte. Die Mutter ließ das Kind an jenem Morgen zuhause und sagte: „Sag es aber nicht Papa!“

Welche Botschaft erhält das Kind in diesem Moment? Genau! „Ich bin nicht in Sicherheit, weil meine Mutter Angst hat. Ich muss verheimlichen, dass ich mich krank fühle und nicht zur Schule gegangen bin, weil es sonst Ärger gibt!“

Dieses Mädchen wird so niemals lernen, eine gesunde Wahrnehmung für die eigenen Grenzen zu entwickeln und weiterhin aus Angst Leistung erbringen, nur um es anderen recht zu machen! Und so schlittert sie später in eine Beziehung mit einem Mann, der auf genau dieses Muster reagiert und es womöglich noch verstärkt. Und dann führt diese Frau, ohne es zu bemerken, zwei Leben – ein INNERES, das verdrängt/verheimlicht wird, und ein ÄUSSERES, das sie der Welt zeigt… immer gut drauf, alles im Griff und überaus belastbar. Bis es eines Tages nicht mehr geht! Doch ihre Angst, die Familie, den Partner oder sogar die eigenen Kinder mit den wahren Gefühlen zu konfrontieren, macht sie kaputt. Sie bricht zusammen und landet im Burnout oder es zeigen sich plötzlich gravierende Krankheiten, die sie nicht mehr ignorieren kann.

Die Wahrheit sucht sich immer einen Weg. Früher oder später zeigt sie sich. Und so machen wir uns nach Jahren des Anpassens und Mitmachens auf die Suche nach UNS SELBST. Wo es fast schon zu spät ist – denken wir! Doch zu spät ist es nie. Wir können zwar nicht immer gleich die Umstände ändern, aber wir können uns verändern und lernen, unseren Gefühlen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und sie zu respektieren. So holen wir uns unseren Selbstwert zurück und mit ihm auch unser Selbstbewusstsein. Womöglich suchen wir uns Hilfe bei einem Coach oder Therapeuten, treten vielleicht einer Sportgruppe bei oder entdecken die Leidenschaft für ein neues Hobby. Vielleicht beginnen wir auch ein Fernstudium, um endlich die wahre Berufung zu leben.

Je mehr wir tun, was wir im Herzen fühlen und aufhören zu tun, was wir meinen, tun zu müssen, um so mehr stoßen wir auch auf Widerstände – besonders in der bestehenden Partnerschaft und in der Familie. Denn die Menschen, die uns seit vielen Jahren begleiten oder von klein auf kennen, sind ein Teil unseres Lebens und haben eine Funktion in unserem Energiesystems.

Dein Tun und Denken hat Einfluss auf alles in Deinem Leben, so auch auf die Menschen, die Du liebst. Und die haben oft Angst vor Veränderung, weil sie entweder selbst noch gar nicht bereit dazu sind oder einfach nur weil sie befürchten, Dich zu verlieren. Sobald Du eine Therapie oder ein Coaching beginnst und spürbare Fortschritte im Selbstwerdungsprozess machst, ist es keine Seltenheit, dass Dein(e) Partner(in) nervös wird. Die ersten Unstimmigkeiten zeigen sich in körperlichen und verbalen Abwehrhaltungen. Wenn sich der Partner gegen Deine Entwicklung sträubt, wird er/sie entweder den Therapeuten schlecht reden oder versuchen, Dich wieder in die gewohnte Verhaltensstruktur zu bringen. Er/sie sagt vielleicht, dass er/sie die Veränderung für gut heißt, aber sein/ihr Unterbewusstsein wehrt sich dagegen. Das ist ganz normal, denn sobald sich jemand positiv verändert, erhöht sich die Frequenz seines Energiefeldes und damit zeigen sich auch beim Anderen die unerledigten Themen, denn die interaktiven Muster greifen nun nicht mehr. In dieser Phase steht jede Beziehung/Familie unter großer Anspannung. Alles ist am Rotieren und niemand weiß so richtig, was er tun soll und wo er hingehört.

Sollte Dein(e) Partner(in) partout nicht mit Dir gehen wollen und Dich nicht unterstützen, wird die Beziehung über kurz oder lang zerbrechen. In diesem Fall musst Du sehr stark sein und ein ganz neues Verständnis von Partnerschaft, Liebe und Loslassen entwickeln. Dies fällt besonders schwer in Beziehungen mit einer Co-Abhängigkeit. Co-Abhängigkeit bedeutet Sucht und Sucht ist nichts anderes als der Drang nach Befriedigung von Bedürfnissen und hat nichts mit Liebe zu tun. Wenn Du Deine Anhaftungen und Sehn-Süchte erkennst und sie löst, dann löst sich in der Regel auch der Zweck der bestehenden Beziehung auf.

Dass beide Partner ihre Sucht zur selben Zeit erkennen, kommt eher selten vor. Auch Mütter und Väter können mit ihren Kindern in Co-Abhängigkeitsstrukturen leben, die sehr destruktiv sind. Und so kommt es bei der Ablösung und Befreiung aus solch krankmachenden Mustern zu Vorwürfen wie diese:

„Wenn Du in der Liebe wärst, dann würdest Du jetzt nicht so mit mir umgehen! Und Du hast es immer noch nicht kapiert. Liebe ist geben, ohne etwas zu erwarten!“

Das sind Killersätze, wenn sie von Menschen benutzt und uns in Momenten an den Kopf geworfen werden, wo wir grad dabei sind, schwere Blockaden zu lösen und seelische Verletzungen zu heilen. Jene Momente, wo wir uns selbst suchen; unsere Beziehungen auf Haltbarkeit prüfen; Energien, die uns schwächen, bewusst wahrnehmen; wo wir den eigenen Selbstbetrug erkennen; wo wir entschließen, uns selbst mehr wertzuschätzen und lernen, Menschen und Situationen mit parasitären Eigenschaften zu meiden.

Ja, diese Sätze sind wahre Killersätze, doch Du, der/die schon so viel abgearbeitet und aufgelöst hast, fühlst Dich freier denn je, kannst wieder lachen und JETZT mit Gewissheit sagen: „ES IST FERTIG!“

„Es ist fertig. Ich bin in Frieden mit Dir und weiß jetzt, was ich will.“

Du sprichst diese Worte mit liebevoller Herzenskraft aus und es kommen die Vorwürfe wie aus der Pistole geschossen. „Du…. Du… Du… Du bist dies und jenes, Du hast dies und jenes getan… Du bist schuld, Du bist schlecht und böse… Du… Du… Du…!“

Worte sind manchmal Waffen, und das Gute kann für Schlechtes benutzt werden. Solltest Du Dich also in so einer Situation befinden, dann bleibe fest bei Dir! Reiche nicht hinaus, sondern lass das Gesagte oder Geschriebene einfach stehen! Geh nicht mehr in die Diskussion und versuche Dich nicht länger zu erklären oder gar zu rechtfertigen! Womöglich kommen zynische Verzweiflungs-SMSen wie: „Ach, Du bist in der Liebe?! HA, HA, HA!“ oder „Hast du eine Gehirnwäsche bekommen?“

Solche Sätze fliegen Dir um die Ohren, weil Du Dir die Kontrolle über Dein Leben zurückgeholt hast. Jetzt werden auch Dein Berater, Dein Coach und die Menschen, die Dir helfen, als Scharlatan, Lügner und Betrüger hingestellt und Du wirst beworfen mit rhetorischen Fragebomben wie „Wie redest Du plötzlich? Bist Du in einer Sekte?“ und „Wer hat Dir denn den Floh ins Ohr gesetzt?“

Doch bei all der Aufregung vergiss bitte eines nicht: Dieser Mensch meint es nicht böse! Er/sie will Dich nur so behalten, wie Du bisher warst. Du musst Dir das so vorstellen: Eine Familie ist wie ein lebender Organismus. Verändert sich eine Zelle, müssen alle anderen Zellen darauf reagieren und sich neu einstellen. Und das sind Prozesse, die etwas dauern und auch weh tun können! Es verhält sich wie bei Zahnrädern, die ineinander greifen. Dreht sich ein Rad langsamer oder schneller als bisher, kommt es zu Anpassungsschwierigkeiten. Entweder schaffen es die Räder, sich auf das neue Tempo einzustellen oder aber das System stockt quietschend und bricht in sich zusammen.

Menschen, die sich nicht verändern wollen, werden abblocken oder sich wehren. Und das bedeutet Konflikt, denn sie spüren Deine Veränderung. Plötzlich wird ihnen Energie abgezogen und sie erhalten nicht mehr Deine gewohnte Aufmerksamkeit. Es ist nicht mehr so einfach, mit Dir umzugehen. Du verhältst Dich jetzt anders. Du bist irgendwie ruhiger und Du diskutierst nicht mehr. Vielleicht lässt Du Dich nochmal kurz hinreißen und wirst laut, weil Du auf Unverständnis stößt und Dich erklären willst. Vielleicht spürst Du auch eine Art Hilflosigkeit und machst Dir Sorgen, wie Du die Veränderungen allein bewältigen sollst. Hinzu kommt, dass Du vielleicht gerade von emotionalen Schüben durchgeschüttelt wirst und Reste der Schmerzbewältigung nachwirken, wenn Du in Berührung mit alten Themen oder den Menschen, die mit den Verletzungen in Verbindung stehen, kommst.

Das sind alles Begleiterscheinungen des Wandlungsprozesses in ein neues Bewusstsein und so kann es passieren, dass man noch mal ausflippt. Und natürlich ist genau das ein herrliches Fressen für diejenigen, denen Du ja eigentlich zu verstehen geben willst, dass Du Dich auf einem guten Weg befindest. Und wieder kracht es und Du lieferst ihnen den nächsten Grund, um zu sagen:

„Naja, jetzt dreht er/sie völlig ab! Jetzt können wir sie/ihn einliefern!“

In Wahrheit sind das nur Maßnahmen, die nach Hilfe schreien. Lass Dich von den Bombardements und Vorwürfe nicht irritieren! Das sind Hilferufe! Bleibe bei Dir! Geh am besten in die Natur und entspanne Dich. Setze Dich solchen Begegnungen erst wieder aus, wenn Du Dich sicher und fest in Dir fühlst. Vielleicht löst sich die Situation auch von ganz allein auf.

Betrachte nur, wie schwer es Dir und den Anderen fällt, loszulassen. Wie stark ist der Versuch, Dich festzuhalten? Genau so stark war Deine Rolle; genauso viel Energie hast Du Jahre lang in das Funktionieren des Systems gesteckt – ein Verhalten, das Deinem wahren Wesenskern nicht wirklich entspricht. Je bewusster, liebvoller und kraftvoller Du jetzt mit Dir selbst umgehst und Dich vor Fremdenergien schützen und abgrenzen lernst, um so mehr wird sich auch Dein Umfeld zum Positiven wandeln.

Ein klares und liebevolles NEIN zu anderen, ist ein JA zu Dir selbst! Ja, es wackelt noch eine Weile, es gibt Unruhe, Streit und Diskussionen. Womöglich fällt ein lautes Wort, die Tür knallt zu und wieder ist für eine Weile Funkstille. Das kann sich über Monate und oft auch Jahre hinziehen. Doch eines Tages kommt der Tag, an dem Du eine noch nie dagewesene Leichtigkeit spürst. Dann hast Du den ganzen Seelenballast endlich abgeworfen und bemerkst plötzlich, wie neue wundersvolle Dinge in Deinem Leben erscheinen – Dinge, die Dich mit der Sonne verbinden und auf einmal viel klarer und heller leuchten; Partner und Kollegen, mit denen die Geschäfte wunderbar funktionieren und die Aufträge liebevoll, sachlich und strukturiert abgearbeitet werden; Ein Umfeld, wo Du anerkennende Worte, liebvolle Gesten und Aufmerksamkeit erhältst; wo Du nette Telefonate führst; wo weitreichende und unterstützende Projekte ins Leben gerufen werden; wo Du gehört und gesehen wirst; wo Du andere Menschen inspirieren darfst und inspiriert wirst; wo Du wieder Bewegung spürst und reisen willst; wo Dein Körper und Dein Geist wieder flexibel sind; Du in die Welt hinausgehst und am Leben teilnimmst; Dich verströmst, verschenkst, hingibst und empfängst.

All das wartet auf Dich! Du wirst im wahrsten Sinne des Wortes auf eine neue Stufe erhoben. Dein Sein strahlt auf einer neuen Frequenz und das goldene Leben beginnt. Auch dann wirst Du noch auf schwierige Menschen treffen und weitere Hürden überwinden müssen, doch Du wirst klar, besonnen und im Vertrauen alles meistern. Nichts wird Dich mehr aus der Fassung bringen. Du wirst die Kraft, Das Vertrauen, die Liebe und das nötige Geld haben! Du wirst jedes Problem lösen! Finanzielle Not, Chaos auf dem Schreibtisch, verschlampte Unterlagen und sich stapelnde Rechnungen wird es nicht mehr geben. All jene Dinge wie das Ansammeln von Problemen und Schulden, Unfälle, Streit, Diskussionen, Unzuverlässigkeit, Missverständnisse, Unordnung, Anhäufung von unnützen Sachen/Klamotten gehören zu einem Leben, das nicht aufgeräumt ist und der Klärung bedarf. Wenn Dein Energiefeld vollends gereinigt ist, dann ist das Leben im Fluss.

Vertraue! – Wo auch immer Du gerade stehst und in welcher Phase Du Dich gerade befindest. Gehe mutig voran, auch wenn alles um Dich herum wackelt, Du innerlich vibrierst und unsicher bist, was Deine Zukunft betrifft. Vertraue! Das Gefühl, was Dich auf die Suche nach DIR SELBST geschickt hat, das wird Dich DORT auch glücklich ankommen lassen!

Die Welt ist im Wandel! Und jeder von uns ist ein Rädchen. Drehen wir uns im Seelentakt, schwingen wir hinauf in ungeahnte Höhen mit unbegrenzt vielen Möglichkeiten!

Die Wahrheitsforscher

Das Motiv dieses Beitrags stammt aus dem Erweiterungsset (7) des Spiels Dixit. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt. Gezeichnet von Jean-Louis Roubira und Marina Coudray.

Motiv aus Dixit (7) Revelations
Motiv aus dem Erweiterungsset des Spiels Dixit (7) Revelations

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„Wer Du wirklich bist!“

Auf der Spur der Wölfe.

Was ist die Wahrheit … ein Traum, der Film, Dein Leben? Die Welten vermischen sich und überall sind Zeichen, doch wir können sie nur mit dem Herzen sehen! (Inspiriert vom Animationsfilm „Balto 2 – Auf der Spur der Wölfe“ aus dem Jahr 2002 (siehe Infos und Links weiter unten).

Balto, ein Hund mit Wolfsblut. Von der Gemeinschaft ausgegrenzt, verspottet und gehänselt. Und nur weil er anders ist – WIE DU.

Ja, anders sein als Herausforderung. Immer noch und besonders in der heutigen Zeit. Wir tragen in uns ein Gefühl der Heimatlosigkeit, ein Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlbefinden… und wir möchten irgendwo dazugehören. Ja, wir möchten Teil einer Familie sein, wo man geliebt und wertgeschätzt wird. Doch wenn wir in den eigenen Reihen das nicht finden, suchen wir woanders – in einer neuen Gemeinschaft, bei Freunden und den sogenannten Seelenverwandten.

Wir alle, die sich irgendwie anders fühlen, haben uns mit mehr oder weniger Schwierigkeiten in unserem Leben eingerichtet. Oder sollten wir es besser „eingefügt“ nennen? Manche haben sich angepasst, um zu gefallen; andere sind aufmüpfig geworden und schüren Konflikte; und einige erschaffen sich Krankheiten und allerlei Wehwehchen… nur um irgendwie dazuzugehören oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Wie anstrengend!

Und da sind sie, die nächtlichen Träume. Träume, die keine Ruhe geben und immer wieder kommen. Träume von einer flüsternden Stimme, einem krächzenden Raben, dem großen Wasser, messerscharfe Eisberge und DU … Du rennst und rennst und rennst…

Plötzlich wachst Du auf! Und wie jeden Morgen reibst Du Dir den Schlaf aus den Augen und machst Dich auf zur Arbeit oder zu Deiner/Deinem Liebsten – am Totempfahl vorbei. Er ist nur ein Wegweiser für Dich, ein verzierter Holzpfahl, der Dich daran erinnert, dass Du auf der richtigen Straße bist – MEHR NICHT. Oder etwa doch?

Heute ist es anders. Etwas lässt Dich langsamer gehen, denn eine besondere Anziehungskraft geht von dem hölzernen Denkmal aus. Du erkennst auf ihm den Fuchs, den Bären … den Raben… EINEN WOLF. Ein sonderbar vertrautes Gefühl zieht Dich zu ihm hin und mit dem Blick in seine düsterern Augen hörst Du im Innern die Worte: „Der Wolf zeigt sich Dir nur, wenn er Dir was zu sagen hat!“

JA, etwas in Dir versteht, worum es hier geht. Für eine kurze Ewigkeit berührt Dich die verborgene Wahrheit – Deine Wahrheit! – auch wenn Dein Verstand nur die gewohnte Straße mit den Häusern sieht.

Ein Streit. Wieder mal die üblichen Diskussionen wegen scheinbarer Wichtigkeiten. Ja, es geht um Deine Herkunft, die Familie, das Ansehen und die Idee von dem, wer Du bist. Das Gefühl, anders zu sein, findet keine Antwort. Du weißt nur eins: Du bist nicht das, was Du glaubtest zu sein… womöglich ist Dein richtiger Vater ein Fremder; Deine Mutter ist nicht die Person, für die Du sie hältst; womöglich wurdest Du adoptiert und erfährst es durch einen dummen Zufall; womöglich hast Du Geschwister, von denen Du nichts wusstest; Du entlarvst Familienlügen; Du kommst einem großen Geheimnis auf die Schliche… oder Du fühlst einfach nur den inneren Drang, die Ursache für Dein ANDERSSEIN verstehen zu wollen.

„Finde heraus, WER DU BIST und hab ein wenig Mut“, singt die Maus in der finsteren Höhle. „Vertraue und lass Dich von Deinem Herzen leiten!“   

Balto, der seine fortgelaufene Tochter Aleu sucht und schließlich auch findet, trifft gemeinsam mit ihr auf ein Wolfsrudel, das sich in einer schwierigen Lage befindet. VERÄNDERUNG steht an, denn es gibt keine Nahrung mehr. Die Zeit des Aufbruchs, um den Karibus zu folgen, ist gekommen. Aber der Weg führt über das große Wasser und die Wölfe fürchten sich vor dieser Herausforderung. Wer soll sie auf dieser Reise führen? Der alte Rudelführer hat zwar einen starken Geist, doch sein Körper ist inzwischen schwach und wird es nicht mehr schaffen.

So wie die Wölfe fühlen auch wir in Umständen, wo weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen. Nicht Fisch und nicht richtig Fleisch – alles wackelt in Phasen des ÜBERGANGS. Lang Bewährtes trägt nicht mehr und Neues macht Angst und zeigt sich nur zögerlich. Doch wenn wir nur ein bisschen Mut aufbringen, werden wir geführt. Altes und Überholtes darf nun auf natürliche Weise zurückbleiben oder ganz von uns gehen und wir sind aufgerufen, unsere Aufgabe im großen Plan zu erfüllen.

Die Angst vor Veränderung – wer sie überwindet, der erkennt, wer er wirklich ist! Das ist die Reise eines authentischen Lebens und sie beginnt im Herzen. Dann bist Du genau dort, wo Dein Platz ist und Dein Wirken verändert die Welt zum Besseren.

Der Regen wird zum Fluss, der Fluss wird zum Ozean. Verharre daher nicht länger in der Angst, sondern folge dem Weg der Eisschollen, die sich vor Deinen Augen Stück für Stück zusammenschieben! Wenn Du vertraust, dann wirst Du sicher über das Meer hinweg in eine unbekannte und schöne Zukunft gelangen.

Prozess der Selbstfindung bedeutet LOSLASSEN – nicht nur für uns, sondern auch für unsere Familie, Partner, Freunde und Weggefährten… Die Wahrheit ist nicht offensichtlich. Sie verbirgt sich hinter den Formen und offenbart sich nur Schritt für Schritt. Spüre in Dich hinein und erkunde mit Deinem Herzen – wie Baltos Tochter:

„Lebewohl Papa! Geh zu Mama nach Hause! Dort ist Dein Platz. Mein Platz ist hier bei den Wölfen. Ich werde immer Dein Baby sein, doch hier werde ich für eine größere Sache gebraucht. Dies ist meine Bestimmung! Und meine Aufgabe ist, das Rudel ins neue Land zu führen.“

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Wir empfehlen für Groß und Klein den Animationsfilm Balto 2 – Auf der Spur der Wölfe: „Wer du wirklich bist“ (erschienen am 19. Februar 2002/ Regie: Phil Weinstein/ Musik: Adam Berry/ Drehbuch: Dev Ross)

Hier geht es zu Deiner persönlichen Botschaft „Wer Du wirklich bist!“, verpackt als wundervolles Lied (falls Du es nicht schon weiter oben angeklickt hast :-), und zum Moviepilot.

Das Motiv dieses Beitrags stammt aus dem Erweiterungsset (2) des Spiels Dixit. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt. Gezeichnet von Jean-Louis Roubira.

Motiv aus dem Erweiterungsspiel Dixit 2

Assoziationen zum Wolf: Der Mensch projiziert seit je her auf den Wolf seine Sehnsucht nach der Wiederverbindung mit der eigenen tierischen Seele und die Angst, dass eine Begegnung mit ihm in der Zerstückelung des Ego enden würde. Seine Anmut beim Durchqueren der Landschaft lässt ihn wie einen Gesandten der Geister erscheinen. Dieses Tier bringt uns in Berührung mit unserem Leiden an unserer Selbstidealisierung und die Angst vor dem Sterben. Daher wohl auch der Mythos von Geri und Feki, die kräftigen Wolfsgefährten Odins, des nachdenklichen, sich selbst opfernden nordischen Gottes der Weisheit, der Dichtung, des Zaubers und des Todes. Die wölfische Energie dient als Feuer für kreative Prozesse und unsere Fähigkeit, die Energien der Auflösung wie auch jene der Wiedergeburt in den sich wiederholenden Zyklen der Transformation einzubinden (Quelle: Das Buch der Symbole).

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Sei BAUM und schau!

Für mehr Vertrauen in den natürlichen Lebensfluss.

Der Baum steht da – irgendwo am Straßenrand, im Park oder im Wald –  regungslos bei Windstille und taumelnd bei Sturm. Im Frühjahr blüht er und im Winter ist er kahl. Er wirkt gespenstig – besonders im Morgengrauen, wenn die Sonne auf sich warten lässt. Es scheint, als sei er tot. Doch er ist da! Er lebt. Er ist immer da – im Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Aber wenn Du jetzt nicht vorbeikämest, wer außer Dir würde ihn bemerken? Und ist es überhaupt wichtig, ob er bemerkt wird? Wer sonst würde ihn bewundern oder berühren?

Er steht fest verankert im Boden und ist nur er selbst. Seine Wurzeln graben sich tief und weit in die Erde hinein. Womöglich auch unter den Weg, auf dem Du gerade gehst. Und Du kommst tagein, tagaus vorbei. Jeden Morgen schaust Du ihn an; womöglich berührst Du ihn sogar mit Deiner Hand und denkst: „Er ist ja gar nicht hart, sondern weich – fast geschmeidig!“ Du legst Deine Wange an seine Rinde und spürst WÄRME, obwohl es kalt draußen ist.

Ja, auch Du hast Wurzeln wie der Baum und bist verbunden mit allem, was existiert. Daher befindest Du Dich auch genau am richtigen Platz. Doch weil Du Dich in Deinem Leben gerade unbeweglich fühlst, versuchst Du Deine Wurzeln aus dem gefrorenen Boden zu ziehen. Dir ist innerlich kalt; Deine Gefühle sind erstarrt; Du fühlst Schmerz, Kummer und Traurigkeit. Und Du bist allein. Doch in Dir drin brodelt es. Du fühlst die Veränderung, eine innere Transformation. So wie der Baum, denn Du bereitest Dich vor, um bald wieder neu zu erblühen.

Und jetzt stehst Du hier und begreifst den Irrsinn Deines Tuns. Warum willst Du Deine Wurzeln rausreißen, forteilen und einen Kampf kämpfen, der Dich ermüdet und schwächt?  Bäume STEHEN – zu dem, was sie sind. BAUM!

Nimm Dir den Baum zum Vorbild! Bleib einfach stehen! Lass Dich hin- und her wiegen von der frischen Brise, erprobe Deine Kraft im Sturm und vertraue – was auch immer kommen mag! Lass Dich mit Schnee bedecken, vom Regen waschen und von der Sonne kitzeln! Ja, bleib einfach stehen! Reiche nicht mehr über die Länge Deiner Arme / Äste hinaus und höre auf, irgendwohin zu langen, um etwas zu erlangen! Der Baum ruft auch nicht jeden Morgen in die Welt hinaus: „Ach, bitte habt mich lieb. Streichelt mich. Bitte findet mich toll!“ Er ist einfach nur da. Vielleicht nimmt er Deine Anwesenheit dankend an, vielleicht aber auch nicht. Womöglich nimmt er Dich gar nicht wahr. Es ist ihm wahrscheinlich schnuppe, ob Du hier entlang läufst und darüber nachdenkst – geschweige denn, dass Du lebst.

Sei Du jetzt Baum – ohne Sehn-Sucht und Wunsch, dass irgendjemand vorbeikommt oder mit seinem Finger über das Display seines Handys streicht und Dein Bild berührt, auf Dein Projekt reagiert oder Deinen Artikel liest. Wen juckt das schon? Du bist Baum – weder froh, noch traurig. Gib einfach nur ab, was Du zu geben hast. Sei es Schatten im Sommer, Schutz vor Regen oder was auch immer Dein inneres Programm hervorbringen mag.

Ob als Birke, Erle, Eiche, Buche oder Tanne – jeder Baum hat eine Aufgabe im Ökosystem. So wie Du auch eine hast. Also sei jetzt einfach ein Baum mit Deiner persönlichen Hingabe… der Baum GUTER RATGEBER… der Baum BROT BACKEN… der Baum MUSIK… der Baum STUDIUM… der Baum SAUBER MACHEN…  der Baum LIEBE! Und Du wirst ab jetzt nicht mehr hinausreichen, UM ZU… sondern Du EMPFÄNGST.

Schau einfach, was das Leben mit Dir macht. Du wirst nichts löschen, wegradieren, ausmerzen oder bekämpfen. Du wirst nichts suchen, jagen oder einheimsen; auch nichts verheimlichen, verstecken und verbergen. So wie das Streiten, Beschweren und Jammern nun losgelassen werden darf. Sei ganz ruhig und SCHWEIG! Nimm nur wahr, was geschieht. Genieße, was Dir das Leben gerade anbietet – das Wetter, die Sonne, der Mond, die Sterne, der Schnee, Gespräche mit Gott. Es spielt keine Rolle, ob Du Follower auf Youtube hast, oder ob Deine E-Mails beantwortet werden. Du bist Baum. Das Einzige, was Du tust ist – SEIN. Am Leben sein!

Klar, brauchst Du Essen, Geld für die Miete und warme Kleidung. All diese Dinge musst Du haben. Aber was geschieht, wenn Du jetzt gerade mal nichts tust? Wenn Du einfach stehenbleibst und nur anwesend bist? Ja, genau das machst Du jetzt. Du bist im Innern ein Baum. Du wirst jetzt alle Eigenschaften eines Baumes annehmen und schauen, welcher Vogel sich auf Deinen Ast setzt; welcher Specht an Dir klopft und welches Insekt an Dir hochklettert.

Ja, einfach mal schauen, welcher Hund an Deinen Stamm pinkelt, oder welches Wildschwein sich an Dir das Fell wetzt. Lass Dich überraschen, welcher Mensch sich bei Dir anlehnt, sich zu Dir setzt und mit Dir spricht. Wer sieht Dich an und lächelt? Wer wird mit einem Stock gegen Deinen Stamm schlagen? Wer wird versuchen, Dich zu fällen? Mal schauen, welche Blüten Du im Frühling hervorbringst. Sei gespannt darauf, was Du hörst; siehst und riechst. Mal schauen, welche Tiere an Dir vorbeilaufen; wie ihre natürlichen Rhythmen und Zyklen sind. Worüber werden die Menschen sprechen? Lausche, welchen Klang ihre Worte haben. Mal schauen, wie hoch Du wächst und wie lange es dauert, bis Du Deine ersten Äste verlierst. Wie fühlt es sich an? Ist es schmerzhaft? Wirst Du leiden? Spüre, was der Boden hergibt, wie viel Flüssigkeit Du bekommst? Was ist für Dich möglich… wenn Du hier stehst.

Sei es auch nur die Erfahrung dieses Augenblicks – jetzt und hier.

Die Wahrheitsforscher.

Inspiriert von der Natur und wunderschön versinnbildlicht von dem Motiv 25 „HAINBUCHE“ aus dem Kartenset Das Baum Engel Orakel  von Fred Hageneder & Anne Heng / Verlag Neue Erde

Motiv 25 HAINBUCHE aus Das Baum Engel Orakel
Motiv 25 HAINBUCHE aus Das Baum Engel Orakel

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Die oberste Urwaldregel lautet: GEDULD!

Inspiriert von der fantastischen TV-Dokumentation Auf Leben und Tod (1), (Quelle: Das Erste 09.01.2017 | 44 Min. | UT | Verfügbar bis 16.01.2017 in der Mediathek) sehen wir das Thema „Die große Jagd“ als einen wunderbaren Anlass, mal über unser eigenes „Jagdverhalten“ nachzudenken.

Auf diesem Planeten steht alles miteinander in Verbindung. Wir alle sind Teil des Lebens und somit auch ein Teil des Ganzen, daher trägt der Mensch auch die Eigenschaften der Tiere in sich. So wie jedes Tier seine Aufgabe und seinen perfekten Platz im Ökosystem einnimmt,  hat es auch seine unverwechselbaren und einzigartigen Überlebensstrategien entwickelt – WIE WIR! Denn auch wir sind Jäger und Sammler. Doch lassen wir uns heute mal unser Augenmerk auf die Jäger richten.

Wir gehen zwar nicht mehr wie in Urzeiten mit Pfeil und Bogen auf die Jagd, aber dennoch weist unser Verhalten in Bezug auf das „Beute machen“, um unser Überleben und das unserer Nachkommen zu sichern, ähnliche Merkmale auf. Und diese möchten wir hier kurz anschauen, denn unser bester Lehrer ist nach wie vor die Natur; und wollen wir ein gesundes / glückliches Leben haben, dann sollten wir ihre Gesetze und Spielregeln auch kennen und anwenden lernen. Nehmen wir daher die folgenden Beispiele zur Veranschaulichung, um unsere eigenen Strategien des Überlebens – des Erfolges / des Geldverdienes / der Gesundheit  – zu verbessern.

Welches ist Dein Lieblingstier? Das Tier, von dem Du Dich besonders angezogen fühlst und das Dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert, wenn Du es siehst? Dafür gibt es nämlich einen guten Grund. Schau es Dir noch einmal genau an und beobachte, wie es sich bewegt und im täglichen Leben verhält! Kennst Du seine Jagd- und Fressgewohnheiten? Wie passt es sich den natürlichen Rhythmen und Zyklen an? Beantworte Dir diese Fragen und Du erkennst Ähnlichkeiten zu Deinen eigenen Gewohnheiten. Darüber hinaus erhältst Du lehrreiche Tipps für Dein Vorankommen und Du verstehst, warum Du in bestimmten Situationen so und nicht anders handelst.

Jeder von uns ist einzigartig, und doch gehören wir alle zur Gattung Mensch. Und der Mensch durchläuft in seiner Entwicklung von der Zeugung bis zur Geburt alle Evolutionsstufen im Schnellverfahren. Von der Eizelle über das Reptil bis hin zum Säugetier machen wir alles einmal durch  – kein Wunder also, dass auch wir das Tier in uns tragen.

Schauen wir zur Verdeutlichung mal etwas genauer hin. Was tun die großen Jäger dieser Erde um zu überleben? Und nicht nur was sie tun, sondern vielmehr wie sie es tun. Welche Strategien haben sie sich zu eigen gemacht und aufs äußerste perfektioniert?     

Beginnen wir mit dem Leoparden. Er nutzt die TARNUNG, um sich an seine Beute heranzuschleichen. So wie das Chamäleon seine Farbe wechselt, um sich an die Umgebung perfekt anzupassen.

Betrachten wir nun die Wildhunde. Sie erlegen gern auch Tiere, die zwölfmal so groß sind wie sie selbst. Und das gelingt ihnen nur, weil sie im Rudel jagen. Ihr perfekt aufeinander abgestimmtes Vorgehen sichert ihnen ihr Überleben. Sie hetzen ihre Beute bis zur Erschöpfung, um es dann spielerisch zu überwältigen. Hier ist die Strategie TEAMARBEIT.

Gehen wir weiter in den Dschungel. Dort finden wir die Gottesanbeterin. Ihre Devise lautet STILLSTEHEN: „Wer sich zuerst bewegt, der hat verloren!“

Oder schauen wir zu den Regenwaldflüssen von Madagaskar. Hier finden wir – im wahrsten Sinne des Wortes und wie sie bewundernd in der Doku genannt wird – die „Spiderwoman“. Um über das Wasser zu gelangen, hat sich die Webspinne eine ganz besondere Technik einfallen lassen. Sie versprüht lange Seidenfäden, die von der Luft gebunden und vom Wind in eine 25 Meter lange Brücke verwandelt werden. Diese Spinnenfäden besitzen eine erstaunliche Eigenschaft. Obwohl sie sehr leicht und elastisch sind, ist es die stabilste Naturfaser überhaupt. Man mag es kaum glauben – sogar härter als Stahl. Hier heißt die Strategie: VERBINDEN! Oder anders gesagt: eine BRÜCKE BAUEN!

In Tansania lebt wohl der geduldigste Räuber der Welt. Mit bis zu 5 Meter lang und 700 Kg schwer gehört das Krokodil wohl zu den größten Raubtieren. Und seine letzte Mahlzeit war vor einem Jahr. Es wartet geduldig auf die Ankunft der Gnus. Diese machen jedes Jahr Rast an der Wasserstelle, um nach der langen Wanderung zu trinken. Doch bis dahin muss das Krokodil bewusst mit seiner Energie haushalten.

Endlich, es ist soweit! Die Gnus sind da. Und wie es mit den Kindern so ist, die Kälber ahnen nichts von der lauernden Gefahr im Wasser. Die ersten Angriffe scheitern, so dass sich das etwas eingerostete Krokodil einer weitaus effizienteren Technik bedienen muss: Baumstamm spielen! Es liegt also reglos wie ein Stück Holz im Wasser und wartet ganz ruhig direkt unter den durstigen Schnauzen der Gnus. Und plötzlich schnappt es zu! Die Überlebensstrategie heißt hier: GEDULD!

Doch erheben wir uns jetzt in die Lüfte! Die Falken brüten in Sibirien und machen sich dann auf den Weg nach Südafrika. Sie überqueren 14 Länder, 2 Kontinente und einen Ozean – mit Zwischenstopp in Indien. Man stelle sich vor: eine Million Greifvögel, die Nahrung suchen. Ihre Beute sind Millionen von Termiten, die ihre Bauten verlassen. Diese Insekten sind kalorienreich, und die Falken können somit ihr Körpergewicht verdoppeln. Kein anderer Greifvogel nimmt solche großen Strapazen auf sich. 22.000 Km fliegen sie insgesamt. Hier ist AUSDAUER gefragt!

Und zu guter Letzt der Gepard. Wie bei allen Raubtieren erhöht sich der Druck, sobald Nachkommen zu versorgen sind. Bei den Geparden sind die Jungen mit 8 Monaten immer noch abhängig von der Mutter. Das bedeutet, sie muss jeden Tag eine Gazelle erlegen. Die Gepardin weiß ganz genau, dass sie ihre Höchstgeschwindigkeit nur wenige Sekunden halten kann, daher müssen Haken und Ausweichmanöver erlernt werden. Denn schon der kleinste Fehler rächt sich bitter. SECHS von SIEBEN Anläufe braucht es in der Regel! Hier geht es um die EINTEILUNG DER KRÄFTE und SCHNELLIGKEIT!

Und nun betrachten wir UNS. Was können wir von unseren Mitbewohnern auf dieser Erde lernen?

Nicht jeder Versuch kann gelingen! Dies ist ein Gesetz der Natur. Und die Tiere haben uns etwas ganz Wichtiges voraus. Sie verzweifeln nicht! Sie denken nicht wie wir: „Oh je, ich kann nichts. Ich bin ein Versager. Ich bin zu blöd, um dies oder jenes zu tun!“ Im Gegenteil, sie machen einfach weiter und versuchen es von Neuem. Ja, sie nehmen ihre Niederlagen an und schauen sich gleich nach der nächstbesseren Gelegenheit. Sie vertrauen, ohne es zu wissen, dass sie vertrauen. Sie sind EINS mit der Natur und ihrem inneren Programm. Ein Falke käme nie auf die Idee, die Strategie des Krokodils anzuwenden. Da würde er jämmerlich verhungern. Jedes Tier hat in seinem Element seine ganz spezifischen Werkzeuge. So wie sich jeder Mensch seine ganz individuellen Methoden und Überlebensstrategien angeeignet hat. Doch er kann noch viel mehr! Der Mensch besitzt die Fähigkeit, all diese hier beschrieben Taktiken zu erlernen und vor allem sie auch anzuwenden. Je nach Situation ist es ihm möglich, sich der einen oder anderen zu bedienen. Dies erfordert jedoch Bewusstheit und ein Handeln, das im Einklang mit den Rhythmen des Lebens steht.

Frage Dich, welcher Jagdtyp Dir am ähnlichsten ist und Du beginnst Deinen eigenen Rhythmus von Erfolg und Niederlage, von Stillstand und Vorankommen besser zu verstehen; und Du lernst, sie als natürlichen Prozess anzunehmen. Arbeite nicht dagegen an und versuche nicht etwas zu tun, was weder Deinem Wesen noch Deinem Umfeld entspricht.

Bist Du eher der Einzelgänger oder schreibst Du Teamgeist ganz groß? Verhältst Du Dich eher ruhig und beobachtest Du erst eine Weile das Marktgeschehen, bevor Du zuschlägst? Suchst Du nach Angeboten und überlegst Du dreimal, bis Du Dir etwas kaufst oder ein Projekt in Angriff nimmst?

Bist Du eher der Geduldsmensch oder eher der Draufgänger- bzw. Sprintertyp? Brauchst Du jeden Tag eine neue Herausforderung oder fokussierst Du Dich lieber auf langfristige Ziele? Mit welchem Werzeug bist Du ausgestattet? Wie erreichst Du Deine Ziele? Mit Taktik oder mit Fleiß und harter Arbeit? Führst Du gern die Schwächeren oder legst Du Dich lieber mit großen Fischen an? Bist Du genügsam mit kleinen Erfolgen, oder suchst Du die große Beute?

Ob nun Geduld, Schnelligkeit, Ausdauer, Tarnung oder andere ausgefallene Strategien, jeder Mensch besitzt wie jedes Tier eine große Gabe, die er nutzen und respektieren sollte. Versuche daher nicht, etwas anderes zu sein, als Du bist. Nutze die vielen anderen Strategien zum richtigen Zeitpunkt, aber zwinge Dich nicht, sie perfekt zu können. Das Jagdmodell, das Dir auf natürliche Art und Weise gegeben wurde, darauf stütze und verlasse Dich! Denn nur diese Strategie führt Dich ans Ziel. Vor allem spiele mit den Möglichkeiten! Und verzage nicht, wenn Du nicht sofort bekommst, was Du haben willst!

„Wie alle Raubtiere kannst Du die große Jagd nur immer wieder versuchen!“ Und denke daran: „Die oberste Dschungelregel lautet: GEDULD!“

 Die Wahrheitsforscher.

Der Inhalt dieses Beitrages ist angelehnt an die TV-Dokumentation Auf Leben und Tod (1), Quelle: Das Erste 09.01.2017 | 44 Min. | UT | Verfügbar bis 16.01.2017 in der Mediathek. Es lohnt sich, sie anzusehen! 🙂 (Inhalt: Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher dramatischste Szenen in der Natur. Für beide geht es dabei um Leben und Tod. „Die große Jagd“ enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, Beute zu machen.)

Das Motiv dieses Artikels stammt aus dem Spiel Dixit (5)/Libbelud von Jean-Louis Roubira und Franck Dion. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt.

Ein Bild sagt merh als tausend Worte.
Motiv aus Kartenspiel Dixit 5

Geschehen aus dem Alltag! Habt Ihr Anregungen dazu? Wir freuen uns auf Eure Meinung. Schreibt und teilt mit uns auf Facebook

VERGEBUNG – Ein Wort, das der Heilung bedarf!

O-Ton einer verzweifelten Stimme: „Ich krieg das mit der Vergebung nicht hin. Bei mir funktioniert das nicht. Gibt es da nichts Besseres? Es muss doch eine andere Lösung geben!“

So geht es vielen Menschen. Sie haben ihre Probleme mit VERGEBUNG. Manche schrecken förmlich zurück, wenn sie das Wort hören und sagen dann: „So ein Quatsch!“ Oder sie entgegnen: „Ich hab doch längst vergeben!“ Und wir neigen dazu, ihren Worten Glauben zu schenken, doch ihr Gesichtsausdruck zeigt immer noch Wut. Es folgen Aussagen wie: „Ich habe längst damit abgeschlossen!“

Genau: AB-GESCHLOSSEN! Das haben sie getan. Sie haben ihr Herz ab- bzw. verschlossen und glauben das, was sie sich selbst einreden. Sie denken, dass Vergebung mit dem Kopf geschieht und wenn man es sagt, auch so ist!

Was genau bedeutet Vergebung eigentlich? Und warum ist sie im Gesundwerdenprozess so wichtig?

Dieser Frage nachzugehen, erschien uns sehr wichtig, denn viele Menschen haben mit dem Wort VERGEBUNG ihre Probleme. Dies kommt daher, dass sie die WIRKKRAFT der Vergebung noch nicht erfahren haben.

Viele Menschen glauben, Vergebung sei etwas Einseitiges. Sie denken, dass wenn sie vergeben, sie etwas von sich WEGGEBEN – also VERLIEREN, während der/die Andere, der/die uns Leid zugefügt hat, einfach so ohne Strafe davonkommt. Kurz gesagt: Die Annahme, leer auszugehen! Die Formulierung „ohne Strafe“ haben wir bewusst kursiv hervorgehoben, weil genau in diesem Denken der Irrtum liegt.

Der Begriff VERGEBUNG muss als Wort neu definiert und auf geistiger, emotionaler und physischer Ebene als fühlbar heilender Prozess verstanden werden. Denn das ist er. Wenn wir vergeben, dann geben wir nicht etwas fort, was uns gehört (oder auf das wir glauben, einen Anspruch zu haben) und stehen dann als die Verlierer da. Vergebung ist ein Akt der Gnade, die jedoch nicht von, sondern durch uns zuteil wird.

Wahre Vergebung im Herzen bedeutet, alle Aspekte einer Situation so zu betrachten, wie sie sind. Raus aus der Ich-Bezogenheit und zu einer höheren Sicht gelangen. Zuerst klar und ehrlich anerkennen, was man wirklich fühlt. Dann dem/der Anderen urteilsfrei zugestehen, dass er/sie so handelte, wie es ihm/ihr bestmöglich wahr.

Wir müssen das Geschehen weder für gut, noch für richtig heißen. Aber auch nicht als schlecht aburteilen, obwohl es sich schmerzhaft anfühlt. Es geht erst mal nur um die Annahme der Gefühle und der Tatsachen, wie sie nun mal sind. Beispiel: „Du hast das getan und das hat dies und jenes mit mir gemacht!“ Klare Beschreibung ohne Schuldzuweisung, denn diese bindet uns weiter an den Täter/ das Ereignis. Indem wir jemandem die Schuld zuweisen, ihn oder sie für schuldig erklären oder als schuldig be- und verurteilen, legen wir uns selbst in Ketten. Wir schwingen uns damit innerlich zu etwas Höherem auf – zu jemandem, der verurteilen darf. Wir spielen den Richter, weil wir der Meinung sind, besser zu sein als er oder sie.  Dieses Denken ist ein Muster des Egos und verfolgt nur ein einziges Ziel: „Recht haben zu wollen!“

Dahinter verbergen sich Gedanken wie: „Wenn Du schuld bist, dann geht es mir besser und ich selbst muss keine Verantwortung für meine Gefühle/Situation übernehmen und für eine positive Veränderung sorgen.

Vergebung bedeutet nicht, jemanden von seiner Tat freizusprechen und sie als ungültig oder als „wie nicht geschehen“ abzutun, denn das wäre auch eine Lüge. Die Tatsachen sprechen für sich. Aber wenn wir am Urteil darüber festhalten, binden wir die Schmerzenergie in uns und unsere wahren Gefühle können nicht geheilt werden. Sie werden nicht gefühlt, sondern auf Eis gelegt und verhärten somit unser Herz und unseren Körper. Dann werden wir unbeweglich, steif und stecken fest. Im schlimmsten Fall werden wir sogar krank.

Wahrhaft vergeben bedeutet: Die Bereitschaft, sich selbst aus der Situation herauszunehmen, zu akzeptieren, dass wir nicht alles im Leben verstehen (und auch nicht verstehen müssen) und das Geschehene an eine größere Kraft abzugeben. Damit haben besonders jene Menschen Schwierigkeiten, die einen tief verwurzelten Autoritätskonflikt in sich tragen. Solange wir glauben, im Recht zu sein und in einer emotional geladenen Situation das Wahre vom Falschen unterscheiden zu können, werden wir im Konflikt steckenbleiben. Mit anderen Worten, solange befinden wir uns in der Trennung, die sagt: „Du bist schlecht und ich bin gut!“

Wir können in Wahrheit einem anderen Menschen gar nicht vergeben, denn dies muss diese Person selbst tun. Sie muss sich selbst vergeben, um weiter zu kommen. Darum geht es. In dem Moment, wo wir das „Rechthabenmüssen“ aufgeben und zulassen, dass wir „NICHT ALLES verstehen“, öffnet sich unser Herz und wir können wieder Liebe empfangen und geben. Wenn wir bereit sind, die Tat nicht an den eigenen Wertemaßstäben zu bemessen, dann geschieht das Wunder.

In dem Augenblick, wo Du das Problem abgibst, weil Du einsiehst, dass Du es nicht allein lösen kannst, erfährst Du Vergebung. Die fesselnde Energie, die Dich an den Täter band, ist neutralisiert! Du bemerkst nur, dass es geschehen ist, weil Klarheit, Liebe und Leichtigkeit zurückgekehrt sind. Alle Bande sind gelöst.

Die ganze Tragweite der Vergebung erkennt man immer erst hinterher. Wichtig für das Gelingen ist jedoch:

  • Neutralisierung: Betrachtung ohne Urteil! Was ist passiert?
  • Gefühle zulassen: Was habe ich gefühlt? Was fühle ich jetzt?
  • Eigenreflexion: Was habe ich ihn/ihr getan und auch gleich getan?
  • Gründe der Dankbarkeit: Was hat mich der Mensch/die Situation (über mich selbst) gelehrt? Was wurde mir dadurch Positives zuteil? Wofür bin ich dankbar?

Wenn man sich diesen Fragen widmet und die Antworten aufschreibt, dann vollzieht sich bereits die innere Wandlung und die verhärtete Energie fließt wieder. Wenn Du also Schwierigkeiten mit VERGEBEN hast, dann versuchst Du nur, Dir einzureden, dass Vergebung nobel ist und dass ein guter Mensch das tun muss, aber Du hast nicht wirklich die Chance für Dich selbst darin erkannt. Du lässt Gnade walten, indem Du von oben herabsiehst. Du erhebst Dich über einen Menschen und lässt ihn durch Deine gewährende Stärke nur seine Schwäche spüren. Du spiegelst ihm seine Kleinheit und versetzt ihm einen Stoß. Doch das ist nicht Vergebung! Diese Haltung hinterlässt ein ungutes Gefühl, denn es ist eine Lüge, die Du vor Dir selbst verbirgst. Und der Konflikt schwillt im Verborgenen weiter und frisst an dir. Wahre Vergebung ist ein Akt des Loslassens, getragen von der Weisheit des Herzens mit der Einsicht, dass wir alle Menschen sind und Fehler machen. Nimm an und lasse zu, dass Du manchmal „gar nichts weißt“. Wenn Du das tief in Deinem Herzen fühlst und wirklich bereit bist, das „Rechthabenmüssen“ aufzugeben, weil das Leid so groß ist, dann gestehe Dir ein, dass es Deine Kräfte übersteigt. In diesem Augenblick geht das Leben weiter, denn Du hast Dein Urteil darüber, was Recht und was Unrecht ist, aufgegeben. Erst jetzt kann sich Dir die verborgene Wahrheit in der Situation offenbaren.

Wahrheit heilt! Aber solange wir noch unversöhnten Schmerz in uns tragen oder vor uns selbst verbergen, weil wir ihn nicht fühlen wollen, stecken wir fest. Und der Grad Deines Feststeckens / der Verhärtung im Außen spiegelt nur den Grad Deiner fehlenden inneren Bereitschaft, die Kontrolle abzugeben. Solange Du versuchst, den Anspruch auf das Opfersein geltend zu machen, verweigerst Du Dich selbst Deiner eigenen Kraft und Deiner Macht zur Veränderung.

Vergebung heißt HINGABE. Ja, ich GEBE mein Wissen, meine Überzeugungen, meine Geschichte über diese Person/Situation einfach AB! Ich gebe mich mit all dem hin  – an die Liebe, den Himmel, das Licht, das Universum, Gott … oder wie Du es auch immer nennen magst.

Um die Schwierigkeit des Loslassens und unsere Glaubenssätze im Hinblick auf VERGEBUNG tiefer zu erforschen, haben wir noch nachgeschaut, was denn das Herkunftswörterbuch über dieses Wort sagt und wir entdeckten Unglaubliches. Lesen wir die Definitionen langsam und laut vor, dann fällt es uns wie Schuppen von den Augen. Es wird deutlich, weshalb das Wort VERGEBUNG der Heilung und eines neuen Verständnisses bedarf. Und wir finden folgende Bedeutungskette: vergeben, vergebens, vergeblich – GEBEN.

Also sehen wir weiter nach unter dem Wort GEBEN und es eröffnet sich uns eine Welt mit erstaunlichen Informationen:

„Das Verb geben geht auf die Wurzel *ghabhfassen, ergreifen – zurück, vgl. z.B. ergreift, nimmt, fortbringen und lat. habere halten, haben, besitzen, dazu habitus Haltung, Aussehen, Kleidung, prae(hi)here darreichen, praebenda Darzureichendes. Das gemeingerm. Verb ist in der Lautung von der Wortgruppe von nehmen beeinflusst worden. Die Bedeutung darreichen, schenken hat sich aus „fassen, greifen, reichen“ entwickelt. Um geben gruppieren sich im germ. Sprachraum die Substantivbildungen Gift und Gabe sowie das Verbaladjektiv gäbe. Zusammensetzungen und Präfixbildungen: abgeben, einen Teil von etwas geben, weggeben; überreichen, überbringen; überlassen, zur Verfügung stellen; etwas sein; reflexiv „sich mit etwas befassen oder beschäftigen“ (mhd. ab(e)geben, ahd. abageban, dazu Abgabe, Angeber, mitteilen, vorbringen; bestimmen, sich wichtig tun, prahlen, dazu Angabe, Angeber und angeblich, vermeintlich, vorgeblich; aufgeben, auftragen zu tun, erledigen lassen; zur Beförderung geben, absenden; fahren lassen, preisgeben; vorzeitig abbrechen (mhd. üfgeben), dazu Aufgabe, ausgeben, fortgeben, vertun; bekannt geben; aushändigen, verteilen, ugs. auch für spendieren und für Ertrag geben, Gewinn abwerfen, dazu Ausgabe und ausgiebig, reichlich; begeben, in Umlauf setzen, (einen Wechsel oder dgl.), reflexiv sich ereignen; sich aufmachen, ziehen, gehen; aufgeben, fahren lassen; Begebenheit, Ereignis, beigeben, hinzufügen, zur Seite stellen; seine Ansprüche herabsetzen, sich bescheiden, sich fügen; eingeben, einnehmen lassen, einflößen; einreichen (mhd. hingeben), übergeben, dazu Eingabe, Eingebung, Gesuch, Einfall und Eingebung, Gedanke; ergeben, zum Resultat haben, zur Folge haben, zustande kommen; die Waffen strecken, sich beugen; sich hingeben, sich überlassen. Ergebung, ferner Ergebnis, ergiebig, ertragreich, fruchtbar, ergeben im Sinne von gefügig, in Treue zugetan, dazu Ergebenheit, Demut, Untertänigkeit, freigiebig, gern schenkend, großzügig; hingeben, fortgeben, verschenken, sich ganz gar widmen, sich opfern; Hingabe und Hingebung, man beachte hingebungsvoll; nachgeben, nicht standhalten, locker, schwankend, weich sein; sich abfinden, zustimmen, nachgeben – sich dem Willen anderer anzupassen; preisgeben; übergeben, überreichen, aushändigen; ausliefern; reflexiv sich erbrechen (übergeben); dazu Übergabe, umgeben, umringen, umschließen; umhüllen, eigentlich <<etwas um etwas herumgeben>>; dazu Umgebung, das Herumgeben, Umhängen; untergeben, Untergebene (der einem Vorgesetzten unterstellt ist); unter Aufsicht stellen, in den Dienst geben.

VERGEBEN: austeilen, verschenken; verzeihen; falsch geben, unrichtig austeilen. (mhd. vergeben, der Wortgebrauch im Sinne von <<verzeihen>> geht von der Vorstellung aus, dass man jemanden etwas schenkt, was man von ihm zu beanspruchen hat), dazu Vergebung und vergebens, umsonst, ohne Erfolg, ohne Wirkung, unentgeltlich, unnütz.“

Mit diesen Inhalten des Wortes VERGEBUNG wird auch die Zwiespältigkeit unseres Denkens bewusst. Wir erkennen zwei Ebenen, die es zu unterscheiden gilt: Die Kopf- und die Herzebene. Der Verstand kann VERGEBUNG nicht verstehen, weil sie für ihn mit Opfer bringen, aufgeben, nachgeben und Verlust zu tun hat. Das ist auch versta(e)ndlich, denn er ist für unser Überleben und für unsere Sicherheit zuständig. Das Herz hingegen möchte sich verströmen und ausdehnen, es möchte teilen, schenken, sich hingeben und vor allem lieben! Und aus dieser Sicht betrachtet, erhält die VERGEBUNG erst ihren wahren Platz bei der Lösung unserer Probleme und der Gesundung unseres Körpers, unseres Geistes und unserer Seele.

Vergebung bedeutet mehr als tausend Worte. Vergebung ist eine Erfahrung. Vergebung ist Liebe. Vergebung ist Medizin bei Krankheit und Not.

Vergebung ist die große Seelen-Heilerin, denn wer vergibt, der befreit sich selbst!

Die Wahrheisforscher

Diesen Beitrag schmückt und inspieriert das Motiv 38 „Heilung“ aus The Map, Weisheitskarten der Seele, von Colette Baron-Reid. „Vergebung ist die große Seelen-Heilerin.“

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