„Wer Du wirklich bist!“

Auf der Spur der Wölfe.

Was ist die Wahrheit … ein Traum, der Film, Dein Leben? Die Welten vermischen sich und überall sind Zeichen, doch wir können sie nur mit dem Herzen sehen! (Inspiriert vom Animationsfilm „Balto 2 – Auf der Spur der Wölfe“ aus dem Jahr 2002 (siehe Infos und Links weiter unten).

Balto, ein Hund mit Wolfsblut. Von der Gemeinschaft ausgegrenzt, verspottet und gehänselt. Und nur weil er anders ist – WIE DU.

Ja, anders sein als Herausforderung. Immer noch und besonders in der heutigen Zeit. Wir tragen in uns ein Gefühl der Heimatlosigkeit, ein Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlbefinden… und wir möchten irgendwo dazugehören. Ja, wir möchten Teil einer Familie sein, wo man geliebt und wertgeschätzt wird. Doch wenn wir in den eigenen Reihen das nicht finden, suchen wir woanders – in einer neuen Gemeinschaft, bei Freunden und den sogenannten Seelenverwandten.

Wir alle, die sich irgendwie anders fühlen, haben uns mit mehr oder weniger Schwierigkeiten in unserem Leben eingerichtet. Oder sollten wir es besser „eingefügt“ nennen? Manche haben sich angepasst, um zu gefallen; andere sind aufmüpfig geworden und schüren Konflikte; und einige erschaffen sich Krankheiten und allerlei Wehwehchen… nur um irgendwie dazuzugehören oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Wie anstrengend!

Und da sind sie, die nächtlichen Träume. Träume, die keine Ruhe geben und immer wieder kommen. Träume von einer flüsternden Stimme, einem krächzenden Raben, dem großen Wasser, messerscharfe Eisberge und DU … Du rennst und rennst und rennst…

Plötzlich wachst Du auf! Und wie jeden Morgen reibst Du Dir den Schlaf aus den Augen und machst Dich auf zur Arbeit oder zu Deiner/Deinem Liebsten – am Totempfahl vorbei. Er ist nur ein Wegweiser für Dich, ein verzierter Holzpfahl, der Dich daran erinnert, dass Du auf der richtigen Straße bist – MEHR NICHT. Oder etwa doch?

Heute ist es anders. Etwas lässt Dich langsamer gehen, denn eine besondere Anziehungskraft geht von dem hölzernen Denkmal aus. Du erkennst auf ihm den Fuchs, den Bären … den Raben… EINEN WOLF. Ein sonderbar vertrautes Gefühl zieht Dich zu ihm hin und mit dem Blick in seine düsterern Augen hörst Du im Innern die Worte: „Der Wolf zeigt sich Dir nur, wenn er Dir was zu sagen hat!“

JA, etwas in Dir versteht, worum es hier geht. Für eine kurze Ewigkeit berührt Dich die verborgene Wahrheit – Deine Wahrheit! – auch wenn Dein Verstand nur die gewohnte Straße mit den Häusern sieht.

Ein Streit. Wieder mal die üblichen Diskussionen wegen scheinbarer Wichtigkeiten. Ja, es geht um Deine Herkunft, die Familie, das Ansehen und die Idee von dem, wer Du bist. Das Gefühl, anders zu sein, findet keine Antwort. Du weißt nur eins: Du bist nicht das, was Du glaubtest zu sein… womöglich ist Dein richtiger Vater ein Fremder; Deine Mutter ist nicht die Person, für die Du sie hältst; womöglich wurdest Du adoptiert und erfährst es durch einen dummen Zufall; womöglich hast Du Geschwister, von denen Du nichts wusstest; Du entlarvst Familienlügen; Du kommst einem großen Geheimnis auf die Schliche… oder Du fühlst einfach nur den inneren Drang, die Ursache für Dein ANDERSSEIN verstehen zu wollen.

„Finde heraus, WER DU BIST und hab ein wenig Mut“, singt die Maus in der finsteren Höhle. „Vertraue und lass Dich von Deinem Herzen leiten!“   

Balto, der seine fortgelaufene Tochter Aleu sucht und schließlich auch findet, trifft gemeinsam mit ihr auf ein Wolfsrudel, das sich in einer schwierigen Lage befindet. VERÄNDERUNG steht an, denn es gibt keine Nahrung mehr. Die Zeit des Aufbruchs, um den Karibus zu folgen, ist gekommen. Aber der Weg führt über das große Wasser und die Wölfe fürchten sich vor dieser Herausforderung. Wer soll sie auf dieser Reise führen? Der alte Rudelführer hat zwar einen starken Geist, doch sein Körper ist inzwischen schwach und wird es nicht mehr schaffen.

So wie die Wölfe fühlen auch wir in Umständen, wo weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen. Nicht Fisch und nicht richtig Fleisch – alles wackelt in Phasen des ÜBERGANGS. Lang Bewährtes trägt nicht mehr und Neues macht Angst und zeigt sich nur zögerlich. Doch wenn wir nur ein bisschen Mut aufbringen, werden wir geführt. Altes und Überholtes darf nun auf natürliche Weise zurückbleiben oder ganz von uns gehen und wir sind aufgerufen, unsere Aufgabe im großen Plan zu erfüllen.

Die Angst vor Veränderung – wer sie überwindet, der erkennt, wer er wirklich ist! Das ist die Reise eines authentischen Lebens und sie beginnt im Herzen. Dann bist Du genau dort, wo Dein Platz ist und Dein Wirken verändert die Welt zum Besseren.

Der Regen wird zum Fluss, der Fluss wird zum Ozean. Verharre daher nicht länger in der Angst, sondern folge dem Weg der Eisschollen, die sich vor Deinen Augen Stück für Stück zusammenschieben! Wenn Du vertraust, dann wirst Du sicher über das Meer hinweg in eine unbekannte und schöne Zukunft gelangen.

Prozess der Selbstfindung bedeutet LOSLASSEN – nicht nur für uns, sondern auch für unsere Familie, Partner, Freunde und Weggefährten… Die Wahrheit ist nicht offensichtlich. Sie verbirgt sich hinter den Formen und offenbart sich nur Schritt für Schritt. Spüre in Dich hinein und erkunde mit Deinem Herzen – wie Baltos Tochter:

„Lebewohl Papa! Geh zu Mama nach Hause! Dort ist Dein Platz. Mein Platz ist hier bei den Wölfen. Ich werde immer Dein Baby sein, doch hier werde ich für eine größere Sache gebraucht. Dies ist meine Bestimmung! Und meine Aufgabe ist, das Rudel ins neue Land zu führen.“

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Wir empfehlen für Groß und Klein den Animationsfilm Balto 2 – Auf der Spur der Wölfe: „Wer du wirklich bist“ (erschienen am 19. Februar 2002/ Regie: Phil Weinstein/ Musik: Adam Berry/ Drehbuch: Dev Ross)

Hier geht es zu Deiner persönlichen Botschaft „Wer Du wirklich bist!“, verpackt als wundervolles Lied (falls Du es nicht schon weiter oben angeklickt hast :-), und zum Moviepilot.

Das Motiv dieses Beitrags stammt aus dem Erweiterungsset (2) des Spiels Dixit. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt. Gezeichnet von Jean-Louis Roubira.

Motiv aus dem Erweiterungsspiel Dixit 2

Assoziationen zum Wolf: Der Mensch projiziert seit je her auf den Wolf seine Sehnsucht nach der Wiederverbindung mit der eigenen tierischen Seele und die Angst, dass eine Begegnung mit ihm in der Zerstückelung des Ego enden würde. Seine Anmut beim Durchqueren der Landschaft lässt ihn wie einen Gesandten der Geister erscheinen. Dieses Tier bringt uns in Berührung mit unserem Leiden an unserer Selbstidealisierung und die Angst vor dem Sterben. Daher wohl auch der Mythos von Geri und Feki, die kräftigen Wolfsgefährten Odins, des nachdenklichen, sich selbst opfernden nordischen Gottes der Weisheit, der Dichtung, des Zaubers und des Todes. Die wölfische Energie dient als Feuer für kreative Prozesse und unsere Fähigkeit, die Energien der Auflösung wie auch jene der Wiedergeburt in den sich wiederholenden Zyklen der Transformation einzubinden (Quelle: Das Buch der Symbole).

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Veröffentlicht von

Peggy Rockteschel

PEGGY ROCKTESCHEL Autorin, individuelle PR und Glückbringer.in "Jeder Mensch hat tief in sich eine Idee, von dem, was er sein will und warum er hier ist. Ich begleite Dich auf dem Weg des Erkennens und das Umsetzen in die gelebte Erfahrung. In einer INDIVIDUELL gestalteten BERATUNG erhältst Du das Werkzeug zur KLÄRUNG Deiner persönlichen Themen und lernst das Wahr-Nehmen Deiner beruflichen MÖGLICHKEITEN."

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