Seminar: Du bist der Filmemacher

Nach dem erfolgreichen Start der Seminarreihe „Du bist der Filmemacher – und siehst nur, was Du im Geiste bist!“ freue ich mich, Euch hiermit den nächsten Termin für ein neues Bewusstseinsabenteuer bekanntzugeben. Es ist auch für mich eine unglaubliche Erfahrung zu erleben, wie sich die Herzen der Teilnehmer für die metaphysische Sicht auf die persönlichen Konflikte öffnen und dadurch ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge von innen und außen spielerisch entsteht.

Ich freue mich auf Euch!

Termin: 01. Mai 2020 (10:30 -13 Uhr)
Ort: Kongresshalle Würzburg, Welt im Wandel Kongress 2020

Worum geht es im Seminar?

Jeder Konflikt kann eine Tür zur inneren und äußeren Freiheit sein, vorausgesetzt wir schauen hin und sind bedingungslos ehrlich zu uns selbst. Wir meinen zwar immer, es zu sein, doch nicht wenn es um die Projektionen unserer Schatten geht, die wir nur allzu leicht auf die Welt und die Menschen um uns herumwerfen.

So scheint es, als wären wir an unseren Dramen mehr oder weniger unbeteiligt, doch das sind wir nie. Wir sind ausnahmslos die Schöpfer unserer Erfahrungswelt – immer, und ganz besonders dann, wenn es uns überhaupt nicht in den Kram passt und wir unserem Gegenüber oder einem scheinbar verantwortlichen Umstand die Schuld in die Schuhe schieben.

Aber wie erkennen wir unseren eigenen Anteil an der kreierten Misere? Und wie richten wir unsere Kraft in die richtige Bahn, um ein erfülltes Leben zu erschaffen?

In diesem Seminar geht es ans Eingemachte. Wir hinterfragen alles, was wir je gelernt haben und meinen, über uns selbst und die Welt zu wissen. Durch praktische und persönliche Erfahrungen begegnen wir unserem Schatten, jenem Aspekt unseres Seins, der bisher unerkannt blieb und daher blind unser Denken, Fühlen und Handeln steuerte. Denn nur die Wahrheit heilt. Und der Wahrheit am nächsten kommen wir durch die Beziehungen mit jenen Menschen, die uns am meisten triggern und aus der Fassung bringen. Im liebevollen und offenen Austausch gehen wir den Themen auf den Grund und nutzen unsere tief in uns verankerte Weisheit als Werkzeug zur eigenen Handhabung.

Hier geht es zur Anmeldung!

Impressionen vom Seminar am 16.09.2019 Im Einklang Leipzig

Welt im Wandel.TV Impulsvorträge

am 15.09.2019 in der Kongresshalle am Zoo Leipzig

Die Referenten Dr. Norbert Kriegisch, Maria Sanchez, Thomas Young, Sabrina Fox, Armin Risi, Prof. Dr. Swen Voelpel, Dr. Gerd Reuther, Horst Vogel und ich freuen uns auf Sie!

 

Und neben der Moderation gibt es auch mein Seminar am 16.09.2019 Im Einklang Leipzig

Thema: „Du bist der Filmemacher und siehst nur, was Du im Geiste bist!“

Peggy Rockteschel – Fotografiert von Ronny Barthel

Beschreibung des Seminars:

Jeder Konflikt kann eine Tür zur inneren und äußeren Freiheit sein, vorausgesetzt wir schauen hin und sind bedingungslos ehrlich zu uns selbst. Wir meinen zwar immer, es zu sein, doch nicht wenn es um die Projektionen unserer Schatten geht, die wir nur allzu leicht auf die Welt und die Menschen um uns herumwerfen. So scheint es, als wären wir an unseren Dramen mehr oder weniger unbeteiligt, doch das sind wir nie. Wir sind ausnahmslos die Schöpfer unserer Erfahrungswelt – immer, und ganz besonders dann, wenn es uns überhaupt nicht in den Kram passt und wir unserem Gegenüber oder einem scheinbar verantwortlichen Umstand die Schuld in die Schuhe schieben.

Aber wie erkennen wir unseren eigenen Anteil an der kreierten Misere? Und wie richten wir unsere Kraft in die richtige Bahn, um ein erfülltes Leben zu erschaffen?

In diesem Seminar geht es ans Eingemachte. Wir hinterfragen alles, was wir je gelernt haben und meinen, über uns selbst und die Welt zu wissen. Durch praktische und persönliche Erfahrungen begegnen wir unserem Schatten, jenem Aspekt unseres Seins, der bisher unerkannt blieb und daher blind unser Denken, Fühlen und Handeln steuerte. Denn nur die Wahrheit heilt. Und der Wahrheit am nächsten kommen wir durch die Beziehungen mit jenen Menschen, die uns am meisten triggern und aus der Fassung bringen. Im liebevollen und offenen Austausch gehen wir den Themen auf den Grund und nutzen unsere tief in uns verankerte Weisheit als Werkzeug zur eigenen Handhabung.

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es Im Einklang Leipzig.

Was hindert uns, geliebt zu werden?

Viele Menschen sprechen und schreiben in der heutigen Zeit vom Unheil, das uns erwartet und welche machtvollen Strukturen dafür verantwortlich sind. Es ist ihr Versuch, die Welt aufzuklären und damit positiv zu verändern. Auch ich mache mir oft Gedanken darüber, doch ich merke immer wieder, dass meine Aufgabe diese Form der Informationsweitergabe nicht beinhaltet. Mich zieht und bewegt etwas anderes. Manch einer würde es womöglich als naiv und gar weltfremd bezeichnen, doch das stört mich nur wenig. Mein Augenmerk gilt der Liebe und auch wenn ich sie manchmal nicht fühle, weiß ich doch, dass sie immer allgegenwärtig ist und uns als Ausdrucksform sucht. Spirituelle Lehrer gehen da weiter und sagen, dass wir die Liebe sind. 

Doch wenn wir die Liebe sind, warum tun wir uns mit ihr so schwer und das obwohl wir sie doch alle suchen? Jeder sucht Liebe, auch wenn es nicht danach aussieht. Die große Frage lautet daher: Was genau ist Liebe und wo finde ich sie? Oder besser gesagt: Wie finde ich sie? Früher oder später beschäftigt sich jeder Mensch mit diesen Fragen und er sucht so lange, bis er sie gefunden und dann wieder verloren hat. Aber kann man die Liebe wirklich finden oder gar verlieren? Also wenn wir sie finden können, dann muss das wohl so sein, dass sie uns auch wieder abhandenkommen kann. Schimmert die Liebe also nur in bestimmten Momenten durch den unsichtbaren Vorhang des Mysteriums Leben? Und welche sind das? Oder hat die Liebe mit all unseren Gedanken über sie überhaupt nichts zu tun? Was genau macht sie aus? Wie fühlt sie sich an? Gibt es gar eine wahre und eine falsche Liebe, die es zu unterscheiden gilt? Über die Liebe zu schreiben, bringt auch meinen Verstand an seine Grenzen. Die Fragen allein machen ihn nervös. Und er sagt, dass dies eine schwachsinnige Idee von mir sei, die eh nicht umgesetzt werden kann. Aber warum tut er das? Was an der Liebe oder dem Versuch, sie erfahrbar zu machen, ist so beängstigend? Woher kommt die Angst? Was macht sie so gefährlich, dass wir uns nicht mehr in der Tiefe auf sie einlassen? Was steht ihrem Eintreten in unsere Erfahrungswelt entgegen? Ja, wir suchen sie unser ganzes Leben – in der Familie, in Partnerschaften, in unserer Beziehung zu Tieren, der Natur, unserer Arbeit oder dem Erfolg.  

Ich für meinen Teil habe sie dort nicht gefunden. Das bedeutet nicht, dass sie im Umgang mit meinen Nächsten wirklich fehlte. Im Gegenteil, doch sie erfüllte mich nicht und es blieb immer dieses Gefühl von nicht wirklich verstanden zu sein. Ja, wer oder was versteht uns schon ganz? Wir verstehen uns ja selbst nicht mal. Aber wenn wir doch die Liebe sind und sie trotzdem immer noch suchen, wer sind wir dann? Ja, wir sind Suchende, denn wir fühlen uns einsam, verlassen, nicht gesehen, wenig beachtet und verloren – kurz gesagt: ungeliebt! 

Also was tun, wenn wir doch selbst die Liebe sind und wir uns offensichtlich irgendwann verloren haben? Im Grunde ist es ganz einfach, zumindest für jene unter uns, die wirklich nach der Antwort suchen, denn hierfür braucht es nur drei kleine Fragen.

Die erste Frage lautet: „Was ist die Liebe für mich?“ und die zweite: „Wie möchte ich geliebt werden?“ Wenn wir uns trauen, diese Fragen zu beantworten, dann können wir erahnen, welche Bedürfnisse in uns schlummern und erfüllt werden wollen. Solange wir also noch von unseren Eltern, Partnern und Kindern erwarten, dass sie uns erfüllen, riskieren wir weiterhin, verletzt zu werden. Aber können wir unsere Bedürfnisse auch ohne den oder die Andere stillen?

Es gibt eine Menge Spiele der Bedürftigkeit und wir verschwenden viel Energie in Handlungen mit dem Ziel, dass unser Gegenüber sie befriedigt. Frust, Wut und Traurigkeit sind dann die Folge und wir schreiben die Geschichte des Nicht-Geliebten. Und dann verlieren wir uns im Kampf, wo wir die Schuld auf unser Gegenüber schieben und uns selbst in der Opferrolle sonnen. Aber genau hier wird es wirklich spannend, denn jetzt stellt sich die letzte und allerwichtigste Frage: „Kann ich lieben, wie ich geliebt werden möchte?“ 

Wenn wir vom „Nicht-Geliebtsein“ sprechen, dann stecken wir genau an diesem Punkt fest!  Hier blockieren wir uns selbst! Wir laufen nämlich durch die Welt mit der Einstellung: „Gib mir! Gib mir! Gib mir!“ Aber sind wir wirklich in der Lage genauso zurückzugeben?

Auch ich war früher in dieser Haltung unterwegs, doch eines Tages verstand ich, dass mein Bedürfnis nach Liebe „Freiheit“ bedeutete. Das war fantastisch, doch konnte ich diese Freiheit meinem Gegenüber geben? Die Antwort lautet – nein. Ein anderes Bedürfnis war „Sicherheit“. War ich in der Lage, meinem Gegenüber diese bedingungslose Sicherheit zu schenken? Nein, im Gegenteil. Und das, weil ich noch Verletzungen des Verlassen-Werdens in mir trug und alles tat, damit mir das niemals wieder passiert. Ich war verletzt und deshalb wurde ich eine Meisterin darin, mich nie festzulegen und damit andere zu verunsichern. 

Welch traurige Wahrheit. Und doch ist es, wie es ist. Ich kam zu der Erkenntnis, dass ich in der Liebe nicht weiterkomme, wenn ich mir meinen Schatten nicht ansehe. Besser lieben heißt nämlich besser geliebt werden! Und solange wir meinen, nicht genug Liebe zu erhalten, geben wir noch nicht alles, was wir können. Dann halten wir uns aus Angst vor Enttäuschung zurück. Aber was genau ist Liebe nun? Können wir sie im Alltag erfahren? Kannst Du das? Hast Du schon mal jemanden wirklich zugehört? Hast Du schon mal voller Anteilnahme dem Leid eines anderen Menschen beigewohnt? Grüßt Du eine Nachbarin am Vorbeigehen oder fütterst Du einen freilaufenden Hund? Oder hast Du schon mal einem Kind beim Spielen zugesehen? Was nimmst Du wahr, wenn Du durch einen Wald läufst?

Wenn Du all das schon mal getan hast, dann kennst Du auch die Liebe. Und um sie wirklich in der Tiefe zu erfahren, müssen wir uns diese kleinen „scheinbar“ unwichtigen Momente bewusst machen. Lieben kann jeder, nur die Liebe kann erst fließen, wenn wir jegliche Erwartungen an das Leben und unsere Selbstverbiegungen, um anderen zu gefallen, beiseitelegen. Stattdessen reden wir zu viel und unterbrechen andere mitten im Satz, weil wir meinen, gleich etwas kommentieren zu müssen. Wir laufen blind und in gedankenverloren durch die Stadt und bemerken nicht, wie das Eichhörnchen auf einen Baum huscht. Was ist nur aus uns geworden? Wer oder was hat uns so sehr enttäuscht, dass wir die Liebe als gefährliches Wagnis empfinden? Und brauchen wir unbedingt den oder die Andere, um lieben zu können?

Ich sage, nein. Aber „Du bist der Filmemacher und siehst nur, was Du im Geiste bist!“ Durch Dein Gegenüber kommst Du in Berührung mit den Wunden, die in Dir noch nicht verheilt sind und die Dich – wenn Du sie nicht schließt – weiterhin zu neuen Enttäuschungen führen. Dein Gegenüber, wer es auch immer sein mag, holt unbewusst Deinen Schatten und damit auch Deine verborgenen Fähigkeiten ans Licht und dank ihm oder ihr darfst Du Dir selbst in der Tiefe begegnen. 

Nur wer sich ganz auf eine Begegnung einlässt – und das immer und immer wieder – kommt sich selbst am Nächsten und wenn wir durch unsere Angst vor Verlust, Entzug und Ablehnung hindurchgehen, erfahren wir, wer wir wirklich im Innern sind – nämlich durch und durch liebende Wesen. So kann jeder Mensch, jedes Buch, ein Vortrag oder gar eine TV-Sendung eine Chance für die Liebe sein. Wenn wir verstehen, dass unsere Zurückhaltung und die Verurteilung anderer, immer nur uns selbst betrifft, dann kann Liebe wieder fließen und die äußere Welt vereint sich mit der inneren. 

Buch: „Du bist der Filmemacher und siehst nur, was Du im Geiste bist!“

 

NEU-Erscheinung!

Du bist der Filmemacher … und siehst nur, was Du im Geiste bist!

Geist erschafft Materie! Alles, was Du denkst, fühlst, sagst und tust, hat eine Wirkung. So erfährst Du erfreulich schöne Dinge, machst aber auch äußerst schmerzhafte Erfahrungen – sowohl physisch als auch seelisch. Nichts geschieht rein zufällig!

Die Umstände, in denen Du lebst; Menschen, denen Du begegnest; oder Unfälle und Krankheiten, die einen Wandel fordern, spiegeln Deinen Zustand. Und beim bewussten Hinschauen erkennst Du die Wahrheit. Nicht Deine oder die Meine, sondern EINE, die uns alle verbindet.

Dieses Buch stellt Deine Welt auf den Kopf und wenn Du es zulässt, wirst Du verrückt! Doch nicht im Sinne von krank, sondern vom Leid in die Freude, vom Mangel in die Fülle und von der Angst in die Liebe. Aber vor allem erkennst Du Dich als Macher eines Films!

Das Interview zum Buch jetzt bei Welt im Wandel.TV

Bestellung bitte an info@rockteschel.com

Mehr Bücher von Peggy Rockteschel, erschienen im Engelsdorfer Verlag, gibt es im Büchershop.

Was macht Peggy Rockteschel?

„Was machst Du eigentlich?“ Diese Frage wird mir häufig gestellt und ich möchte sie hiermit beantworten.

Ja, was mache ich?

Vorab ein kurzer Blick auf meine derzeitigen Aufgaben für Mensch und Unternehmen:

  • Psychologische Beratung
  • Berufsberatung für Abiturienten und Schulabgänger / Vorträge für mehr Mut zur Selbständigkeit
  • Optimierung und Strukturierung von Büroorganisationen / Verwaltung
  • Beratung und Unterstützung im Finanz- u. Buchhaltungswesen
  • Koordination von Call Centern, Beratungs – u. Bereitschaftsdiensten
  • Personalberatung: Profilanalyse und Empfehlung neuer Mitarbeiter
  • Koordination des Kursangebotes in Tanz- u. Fitnessstudios / Trainer
  • Moderation und Beitragserstellung für diverse TV-Formate
  • PR-Arbeit für Schauspieler, Musiker, Künstler und Selbständige aller Art
  • Veröffentlichung von Lebensratgebern und spirituellen Büchern

Als ich vor Jahren von einem verwirrten Personalberater auf meinen vielseitigen Lebenslauf angesprochen wurde, weil er nicht so recht wusste, wie und wo er mich einordnen sollte, wurde mir bewusst, dass genau hierin die Herausforderung lag – sowohl für mich als auch jene Menschen, die mit mir zu tun hatten. Ich verstand die Schwierigkeit, meine Fähigkeiten in eine erklärbare und strukturierte Form zu bringen. Es war nicht leicht, denn Vielseitigkeit wird schnell als ein unbeständiger Charakter wahrgenommen. Und das verunsichert. Man glaubt, jemand sei zu wechselhaft und weniger zuverlässig.

Nun, mit diesem Schwarz-Weiß-Denken wurde ich beim Versuch, die bunten Einsatzmöglichkeiten meiner Person zu verkaufen, oft konfrontiert und zweifelte zunehmend an mir selbst. So versuchte ich mich anzupassen und hoffte, DEN EINEN WAHREN BERUF für mich zu finden. Ich beobachtete erfolgreiche Menschen und probierte mich in allen möglichen Geschäftszweigen aus, um nach Jahren schließlich entmutigt aufzugeben. Und das nur, weil ich mich in ein Bild pressen wollte, was zwar der Gesellschaft entsprach, aber nicht meinem wahren Wesenskern. Ja, ich machte vieles: Ich flog durch die Welt und bediente Passagiere,  produzierte Talk-Shows, tourte mit einem Zirkus, leitete den Zentraleinkauf einer Privatschulkette, eröffnete mehrere gastronomische Betriebe, landete mit meiner Fashion-Show in der New York Times, assistierte einem Schiffsmakler in Monaco, verzauberte mit einem Bühnenprogramm, komponierte Lieder, veröffentlichte Bücher, gab Aerobic-Stunden und verhalf vielen Menschen zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Geld  – um nur einige Stationen meines Werdegangs zu nennen.

Und das VIELE oder das DURCHEINANDER, wie es manch einer nennt, hat mir einen Erfahrungsreichtum mit weitreichendem Know-how beschert und mich die Sonnen-und Schattenseiten des menschlichen Miteinanders erfahren lassen. Es war ein schwieriger aber aufregender Lernprozess, doch dank meiner Vielseitigkeit finde ich mich heute in diesem großen Überlebensdschungel gut zurecht und erkenne Wege, wo andere längst aufgegeben haben. Ich gebe Lösungsimpulse und zeige Möglichkeiten auf, die nie zuvor wahrgenommen wurden.

Lange versuchte ich, einen Namen für meine Berufung zu finden, doch es gelang mir nicht. Ich schaute hinaus zu den Anderen, ahmte ihnen nach und borgte mir Namen, die irgendwie passten – jedoch nur zum Teil. Nichts von alledem fühlte sich richtig an. Bis es in mir aufblitzte! Es geschah im Wald, als ich wiedermal über mein Leben nachgrübelte und mich bei meinem Team da oben über die empfundene Sinnlosigkeit beschwerte. Ja, nichts schien wirklich rund zu sein, nichts weckte mein ganzes Interessse und kein Produkt dieser Welt war so gut, dass ich es hätte verkaufen wollen.

Doch dann sprach mein Herz. Zum ersten Mal vernahm ich ganz klar seine zarte Stimme und es sagte:

„Deine Berufung ist genau das – VIELSEITIGKEIT! Löse Dich von allen Begriffen und tue nur eins:

DIENE!“

Und diese Worte waren keine Erklärung oder Aufforderung im herkömmlichen Sinne. Vielmehr war es ein Gefühl… die Gewissheit, dass es stimmt! „Mein Boss ist Gott und er wird mich dorthin schicken, wo ich gebraucht werde!“

Ja, ich sprenge Grenzen mit meinem Sosein und öffne Türen zu neuen Lebensräumen. Ich verbinde scheinbare Gegensätze und ermögliche neue Erfahrungswelten. Ich zünde spontan verspieltes Denken und mache den Weg frei für mehr Mut zur Selbständigkeit, denn in naher Zukunft werden wir und unsere Kinder Jobs machen, die es heute noch gar nicht gibt. Oder hast Du vor 10 Jahren schon mal was von Tierkommunikation gehört?

So kommt es also, dass eine Frau wie ich Schließpläne für einen Sicherheitsdienst erstellt, im nächsten Moment eine TV-Sendung moderiert oder in Herrenunterwäsche durch einen Comedy-Clip tanzt.

Unser viel zu eng geschnürtes Verstandskorsett kann VIELSEITIKEIT nur schwer begreifen, daher wirken Menschen wie ich auf den ersten Blick verwirrend. Ja, augenscheinlich fehlen uns das sichere Konzept und ein konventioneller Notfallkoffer, von denen unsere materielle Existenz getragen wird. Doch die Welt ist im Wandel und mit ihr auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen. Um neue Horizonte mit mehr Freiheit und Kreativität zu erschließen, müssen wir lernen, unser altes und überholtes Selbstbild loszulassen. Und genau das tue ich. Für die Augen der Welt bin ich eine Gestaltwandlerin, doch der wahre Sinn meiner Arbeit findet seine Erfüllung im Herzen. In meinem Beruf geht es nicht um Perfektion auf einem bestimmten Gebiet, sondern um die Verknüpfung von bisher unbewussten Teilaspekten und die Erfahrung von GANZ neuen Gefühls- und Handlungsspekten, die sich vorher als unlösbares Problem darstellten. Ich baue Brücken, öffne Türen und schaffe Luft zum Atmen für Menschen und Unternehmen, die nicht mehr weiter wissen. Ich springe ein, wo das System stockt und bringe Dinge wieder zum Laufen. Ich bin Lückenfüller, Vermittler, Impulsgeber, Lösungsfinder, Einkommensdesigner, Schwachstellenentlarver, Seelenkartograph, Fitnesstrainer, Aufbaukünstler, Vermisstensucher, Reiseplaner, Schiedsrichter, Kartenleser, Traumdeuter, Prozessoptimierer oder Hundecoach. Kurz: DEINE UNTERSTÜTZUNG in der Not!

Und sowohl die Erfahrung wie auch die Vergütung meiner Arbeit liegen im Ermessen jedes Einzelnen, der meine Hilfe erfährt!

Mein Name ist Peggy Rockteschel und ich folge meiner Be-Rufung – frei nach dem Motto:

Du bist, was Du liebst!

Über Zeit und Raum dringt der Wüste Stimme her zu uns…

Und Stefan Erdmann ist ihr gefolgt!

Wer ist Stefan Erdmann und wofür steht er?

Das Erste, was mir einfällt, sind die Worte Erde und Stufe! Trägt der Forscher und Autor seine Botschaft gar im Namen?

So verwundert es nicht, dass er mehr als vierzig Mal dem Ruf seiner Seele nach Ägypten gefolgt ist, um das Geheimnis der Pyramiden zu lüften. Auf seiner Homepage beschreibt er für die Leser nachfühlbar, was ihn dazu bewegte.

 „Nichts hat mein Leben, mein Denken und mein Fühlen in den vergangenen Jahren mehr geprägt, als die große Pyramide von Gizeh… Sie berührt mich wie eine wundervolle Liebe, die niemals ihre Kraft verliert…“

Wenn man diese Worte liest, wird einem klar, dass es hier um mehr geht als um die Leidenschaft eines klassischen Archäologen, der im Wüstensand nach Artefakten buddelt.

Bei Stefan ist das anders! Stefan plant, sucht, recherchiert, liest, experimentiert, forscht und entdeckt. Und ich glaube, er bestätigt wie kaum ein Anderer das Sprichwort: „Wer sucht, der findet!“

So ist Stefan ein Suchender und vielleicht weiß er bereits tief in seiner Seele, was er sucht, auch wenn er es nicht laut verkündet. Sind es wirklich nur die tonnenschweren Granitblöcke, die als Meisterwerk gen Himmel ragen, oder die technischen Details einer noch unergründeten Bauweise? Oder ist es die Berührung mit einer anderen Dimension, in der Zeit und Raum nicht existieren?

Stefans Arbeit umfasst nicht nur Steingeröll, Tunnel, Gänge, Staub und Sonne, sondern eine neue Erfahrungswelt. Er schenkt uns ein neues Gewahrsein, in dem die Fakten, Berechnungen, Theorien, Erfahrungen, Träume, Gefühle, sogar Sehnsüchte und vielleicht auch Wunder miteinander verschmelzen. Sein Schaffen hebt uns alle auf eine neue Stufe der Bewusstwerdung, wo sich unser bisheriges Verständnis von Geschichte, Technik und Wissen zu einem neuen Bild zusammenfügt.

Ich habe Stefan als einen herzlichen, klaren und ausdrucksstarken Menschen erlebt, der seine Worte bewusst auswählt. Bewusst im Sinne von verständlich, was ihn zu einem authentischen Menschen macht. In seinem Buch Das Cheops-Projekt erzählt er ehrlich und nah, wie es dazu kam, dass er mit seinem Team in die nicht öffentlich zugänglichen Entlastungskammern gelangte und dort eine Entdeckung machte, die dem Pharao Cheops als Bauherren der großen Pyramide widerspricht.

Kaum ein Objekt oder Gebäude hat jemals die Herzen so berührt und zu eitlen Machenschaften verführt wie die Pyramiden und die Oberen aus Politik, Wirtschaft und dem Untergrund haben schnell erkannt, dass man mit einem Mythos um Pharaonengräber großes Geld verdienen kann.

Doch was suchen all die Besucher im heissen Sand? Es ist offensichtlich, dass sich wirklich niemand dem Zauber der göttlichen Geometrie im Wüstenstaub entziehen kann. Daher lauschen alle wie gebannt, wenn es Neues zu erfahren gibt.

Und Stefan fand Unglaubliches heraus. Er erbrachte den Nachweis, dass durch die große Pyramide Wasser geflossen ist, und diese Tatsache wirft wirklich alles, was wir zu wissen glauben, über den Haufen. Doch geht es hier wirklich nur darum, wer, wie, wann… und vor allem wofür die Pyramiden gebaut wurden?

Oder sollten wir auch noch etwas anderes betrachten? So viele haben sich schon versucht – Archäologen, Geologen, Wissenschaftler, Bauingenieure, große Denker dieser und der Alten Zeit. Womöglich saßen auch schon die Pharaonen von einer Dynastie in die nächste vor den mächtigen Riesen und konnten sich den Ursprung dieses Steinwunders nicht erklären.

Wenn wir hier wie viele spirituelle Seher von einer feinstofflichen Wahrheit hinter der physischen Erscheinung sprechen – also das, was sich unseren Augen nicht erschließt – können und sollten wir vielleicht davon ausgehen, dass die Strahl – und Wirkkraft der Pyramiden größer und weitreichender ist, als wir ahnen. Nur eines dazu: Die moderne Quantenmechanik ist heute in der Lage, Feinstoffprozesse zu beschreiben. Das heißt, wir kommen hier in den Bereich, den schon Albert Einstein mit der Formel  E = m x c² berechnet hat, und das bedeutet: Mal ist es Energie, mal ist es Welle, mal ist es Schwingung!

Vielleicht ist es das, was wir unterbewusst wahrnehmen und zwar die Verschmelzung von Welten – physisch, geistig wie seelisch. Am Ende des Films Die Cheops-Lüge erzählt Stefan seinem Freund und Kollegen Jan van Helsing, während sie an einem Auto lehnen und in die Landschaft schauen, von Dr. Emoto, der Wasser mit Musik beschallt und damit nachgewiesen hat, dass Wasser Informationen aufnehmen und speichern kann.

Und wenn wirklich Wasser durch die Pyramide geflossen ist, dann wurden somit auch Informationen und Daten in einer Form gelenkt, die einen Sinn gehabt haben muss. Einen Sinn, der womöglich die hochtechnisierte Bewässerung von trockenen Landstrichen in den Schatten stellt. Doch mir kommt noch eine andere Idee.

Wenn man die Innenräume der Pyramide als Zeichnung betrachtet, erinnern sie an ein Organ – etwas Lebendiges – wie unser menschliches Herz, das Blut in die Venen pumpt. Und sollte die Pyramide eine Wasserpumpe bzw. eine Wasserhebeanlage gewesen sein, dann ähnelt diese auch der Beschaffenheit unseres Körpers, schließlich bestehen wir zu 80 % aus Wasser!

Und so wie wir bis heute nicht verstehen, was den ersten Herzschlag auslöst, fragen wir uns auch, welches Geheimnis die Pyramide in sich trägt. Wenn doch alles aus Energie besteht und miteinander in Resonanz geht, dann ist der Gedanke, ein Steinbauwerk mal mit etwas Lebendigem zu vergleichen, auch nur halb verrückt. Warum sonst schlägt unser Herz so laut, wenn wir die Pyramiden sehen?

Hängt womöglich der Sitz unserer Gefühle mit dem Zentrum der Pyramiden zusammen? Und ist es womöglich diese Verbindung, die uns bis heute nicht ruhen lässt – weil es eben nicht im Sand oder an den Wänden verborgener Kammern zu finden ist. Vielleicht sind wir näher dran, als wir denken und vielleicht verwahren Eingeweihte wie Stefan dieses Geheimnis bis wir alle soweit sind, um das große Ganze zu erfassen. Und vielleicht ist die große Pyramide von Gizeh gar das Herz unserer Erde und sorgt dafür, dass wir leben, forschen und weiter wachsen können.

Danke Stefan!

… ∆ …

Mehr von Stefan Erdmann findet Ihr unter www.erdmann-forschung.de

Was hast Du heute schon für Deinen Traum getan?

Ein kleiner Anstupser!

Manch Lebensphase fühlt sich an wie ein endlos schwarzes Loch und Du scheinst zu fallen… zu fallen und zu fallen… ins Bodenlose. Nichts gelingt, niemand will an Dich glauben und hören, was Du sagst. Doch alles, was JETZT zählt, ist DEINE HINGABE AN DAS, WAS DU LIEBST, und nicht der Glaube an Dich selbst. Denn Dein Selbst ist oft so gut versteckt, dass Du nicht mehr weißt, wo Du noch suchen sollst. Doch auch um das Suchen geht es längst nicht mehr.

Jetzt heißt es: „Liebe und es findet Dich!“

Ja, sei glücklich mit dem, was jetzt gerade in Deinem Leben vorhanden ist! Betrachte Dein Leben, Deinen Tag und den Menschen, der Dir jetzt gerade gegenüber steht. Lass Dich auf ihn oder sie ein und höre auf, immer alles gleich verstehen oder kontrollieren zu wollen. Die Kunst ist es, in einer schweren Zeit das Schöne zu sehen, denn das sind überwiegend die ganz kleinen Dinge wie eine 1-Cent-Münze auf der Straße, ein Spaziergang mit Hund, ein unerwarteter Anruf, ein spendierter Kaffee beim Bäcker, ein Lächeln oder ein Plakat, auf dem Du einen Satz liest, der Dich im Herzen berührt!

All das sind scheinbar unwichtige Dinge, doch sie retten am Ende Dein Leben – und Deine Seele. Denn wenn nichts mehr geht und Dir alles aus den Händen geglitten ist, dann sind das jene Anhaltspunkte, mit Hilfe derer Du Dich zurück ins Glück hangeln kannst. Deine Aufmerksamkeit und kindliche Begeisterung heben Deine Energie an und gehen auf Resonanz mit noch mehr Freude. Und bei all dem Leid und Kummer, worüber wir uns täglich beklagen, erschaffen wir neue Hürden, die unseren Weg erschweren.

Alles, was uns zurück in die Leichtigkeit bringt, dient unserem Glück! „Ja, das ist aber so schwer, wenn man grad kein Geld hat!“ diese Worte denkst Du sicherlich gerade. „Und ja, ich weiß, dass es einfach ist, wenn man gerade nicht im Chaos versinkt!“

Doch jetzt frage ich Dich etwas ganz Entscheidendes: „Was genau hast Du heute schon für Deinen Traum getan?“

Hast Du eine Mail an einen möglichen Sponsor geschickt? Wen hast Du angerufen, um eine Dir noch fehlende Information zu beschaffen? Wohin bist Du gegangen, um Deinem Ziel ein Stück näher zu kommen?

Du hattest keine Zeit, weil Du einkaufen warst? Ach so, Du hast bis jetzt zuhause gesessen und auf den Hausmeister gewartet. Stimmt, Du musst ja heute zum Arzt und schaffst es leider nicht! Wie war das mit dem Schlüssel? Wann und wo hattest Du ihn verloren?

Genau, immer wieder gibt es einen Grund, warum Du etwas nicht tun kannst. Es sind immer die äußeren Umstände, die Dich aufhalten. Nur wer hat diese schwierigen und lästigen Situationen erschaffen? Natürlich Du – Du allein bist für all das verantwortlich, denn mit dem, was Du denkst, wird Dein Leben gelenkt.

Was, Du steckst fest und findest keinen Job? Welchen Job suchst Du denn? Was genau möchtest Du machen? Oder schaust Du orientierungslos die Stellenanzeigen durch und wartest darauf, dass Dein Traumjob vorbeifliegt? Denkst Du immer noch, dass irgendwer da draußen Dir Deine Berufung offenbart und Du nichts weiter tun musst als Jobbörsen durchzusehen? Na dann such weiter! Doch das wird Dir nur wenig bringen.

So ist das nämlich mit dem Wünschen. Dein Wunsch kann sich nur erfüllen, wenn Du weißt, was Du Dir wünschst. Oder hast Du als Kind auf Deinen Wunschzettel geschrieben: „Lieber Weihnachtsmann! Es ist egal, was Du mir schenkst. Ich nehme alles!“

Wohl eher nicht! Sicherlich hast Du geschrieben: „Ein rosa Fahrrad mit Stützrädern!“ oder „Blaue Rollschuhe in der Größe 32!“

Je genauer Du in Deiner Vorstellung bist, umso einfacher und schneller kann das Leben Deinen Wunsch erfüllen! Daher lauf los … Vielleicht stellt ja jemand seine blauen Rollschuhe auf die Straße, wenn Du gerade des Weges kommst… möglich wär’s!

Auch wenn es viele Gründe gibt, etwas nicht zu tun… Dein Leben beginnt dort, wo die Ausreden enden!

Motiv 29_Neues Leben_The Map / Weisheitskarten der Seele

Inspiriert vom Motiv 29 „Neues Leben“ aus The Map, Weisheitskarten der Seele, von Colette Baron-Reid.

Für wen bist Du der Schlüssel?

Mit einem Schlüssel kann man Türen auf- und zuschließen! Türen von Kellern, Dachböden, Wohnungen und Häusern. Eine Tür ist die Schwelle zu einer anderen Welt und der Schlüssel erlaubt uns, in Räume zu schauen, die sonst verschlossen blieben. Gemeint sind hier auch die psychischen Räume unserer Innenwelt. Doch nicht jeder Schlüssel passt in jedes Schloss! Bereits Jesus überreichte Petrus zwei Schlüssel – einen Goldenen Schlüssel für die Pforte des Himmels und einen Silbernen für die Tür zum Reich der unerlösten Seelen.

Die Symbolkraft des Schlüssels ist so alt wie die Menschheit selbst. Das Wunderding wurde mit dem Verlangen nach Besitz und Sicherheit geboren. Mit der Idee des Ab- und Zuschließens wuchs auch das Bedürfnis nach innerer und äußerer Abtrennung. Wertgegenstände wurden hinter Verschluss gehalten, versteckt und sicher verwahrt. Man begann, sich zu bereichern und nach Macht zu streben.

Es ging den Menschen um Sicherheit, Schutz und Anhäufung materieller Güter. Die Person, die einen Schlüssel besaß, hatte große Verantwortung und genoss womöglich auch ein hohes Ansehen.

Aber über die reine Funktionalität hinaus, gewährt uns der Schlüssel auch Einblick in die dunklen und geheimnisvollen Tiefen unserer Psyche. So evoziert er in uns düstere Bilder von Gefängnissen, Krankenhäuser und psychiatrischen Kliniken, wo jemand gefangen, gequält, gefoltert und im Dunkeln gelassen wird.

Als ein Symbol der Liebe verschenken wir gern einen Schlüssel in Form eines kostbaren Schmuckstückes. Doch wer einmal den Zugang zum Herzen eines geliebten Menschen missbraucht hat, dem bleibt die Tür verschlossen. Somit er-schließt der Schlüssel unsere Seelenwelt und bringt verborgene Gefühle an die Oberfläche.

Mit einem Schlüssel erfahren wir die Wahrheit: Geheimnisse werden gelüftet und preisgegeben; Schätze werden gefunden; Geheimgänge werden entdeckt und neue Wege erschlossen; geheime Dokumente bringen Licht ins Dunkle; Schriften werden entziffert und offenbaren altes Wissen.

Die Öffnung der inneren- und äußeren Türen schenkt uns neuen Raum und mehr Handlungsfreiheit. Und das ist es, was auch die LIEBE tut. Sie bringt uns voran, erweitert unser Bewusstseins und verbindet Welten. Und wenn Du das nächste Mal wieder einen Schlüssel in der Hand hältst, betrachte ihn mal ganz genau! Was möchtest Du damit auf- oder abschließen? Und aus welchem Grund?

Jeden Tag benutzen wir verschiedene Schlüssel, doch wir haben ihre tiefe und weitreichende Bedeutung für unser Leben längst vergessen! So dient uns beispielsweise der Autoschlüssel dafür, den Motor anzulassen, lange Wege zu fahren und Zeit zu sparen! Geschwindigkeit aufzunehmen – Kurz gesagt: Wir nehmen Geschwindigkeit auf und kommen voran!

Wann hast Du das letzte Mal einen Schlüssel verloren? Erinnerst Du Dich, welcher Schlüssel das war? Ein Schlüssel verrät viel über unser Seelenleben, wenn wir ihn verstehen.

So spiegelt Dir der Verlust eines Schlüssels und die Suche danach den unbewussten Wunsch, etwas nicht sehen oder loswerden zu wollen, aber auch die Angst, ausgeschlossen zu sein. Womöglich verspürst Du die Notwendigkeit, etwas oder jemanden loszulassen. Mit wem oder was möchtest Du eigentlich abschließen und kannst es nicht? Oder trägst Du gar ein großes Geheimnis in Dir, das Du um jeden Preis bewahren möchtest und es quält Dich die Angst, dass es ans Licht kommt? Vielleicht ist Dir ein Teil Deines Selbst auch gar nicht bewusst und möchte nun gesehen bzw. entschlüsselt werden?

Jemand, der im Besitz eines Schlüssels ist – sei es für einen Raum, eine Truhe oder einer Wahrheit – ist ein SCHWELLENWÄCHTER, weil er entscheidet, ob etwas geöffnet wird oder verschlossen bleibt. Er entscheidet zwischen ÖFFNEN und SCHLIESSEN – LIEBE oder TRENNUNG und kann auf das Schicksal eines Menschen einwirken. So kommt er manchmal auch in Dein Leben, meist dann, wenn Du vor einer wichtigen Entscheidung stehst oder Dich in einer schweren Krise befindest. Du erkennst ihn daran, dass er entweder Dein Herz öffnet oder Dich sehr stark verletzt.

Auch wenn uns das nicht gefällt, offenbart uns jene Person jedoch nur duch Schmerz unseren eigenen Schatten. Vielleicht siehst Du aber auch ein Bild, ein Tier oder hörst ein schönes Lied, und Dir kommt plötzlich eine Idee. Etwas oder Jemand zündet Dein inneres Feuer und Du erwachst zu neuem Leben.

Betrachte die sogenannten Schlüsselfiguren in Deinem Leben! Was haben sie Dir Wundervolles gegeben? Selbst die schlechteste Erfahrung hat Dir am Ende etwas Gutes gebracht. Erinnere Dich! Wer oder was hat Dein Herz geöffnet, Dich für ein Projekt begeistert, Dich animiert, motiviert und dazu bewogen, so zu leben, wie Du es heute tust. Sei dankbar und wisse:

Für jedes Herz gibt es einen Schlüssel.

Und einer davon bist Du!

Frühjahrsputz ist Seelenhygiene!

So wie wir jeden Tag die Zähne putzen, duschen, frische Kleidung anziehen und unsere Wohnung sauber machen, sollten wir auch unseren Gefühls- und Gedankenhaushalt reinigen. Denn Gründe, warum in unserem Leben etwas nicht so richtig funktioniert, sind verstopfte und verdreckte Ecken, die wir nur allzu gern ignorieren. Mit anderen Worten: Dinge, die wir unter den Teppich kehren oder in die Schublade stecken! Ja, genau jene dicken Staubflusen, die uns wie negative Worte um die Ohren fliegen und in unseren Köpfen Karussell fahren.

Hast Du auch so viel Kram angesammelt? Alte Kisten mit Kleidung, die Du nicht mehr anziehst? Oder ausrangiertes Spielzeug, das verstaubt im Keller weint; und Schuhe, die nur noch dem kurzen Gang ums Haus dienen? Wie viele Bücher liegen bei Dir herum, die Du nie gelesen hast? Altes Geschirr, das längst nicht mehr vollzählig ist? Oder sammelst Du verzierte Gläser von abgebrannten Duftkerzen, nur um sie irgendwann nochmal mit einem Teelicht zu erhellen?

Wir sammeln so viel unnützes Zeug, dass wir keinen Raum mehr haben für Neues. Und wenn wir uns aufraffen, endlich mal auszumisten, überlegen wir bei jedem Ding, ob wir es nicht doch noch irgendwann mal brauchen. Zwar sagen wir, dass es sich nur um Gerümpel handelt, doch all diese Dinge spiegeln einen Gedanken, ein Gefühl oder eine Erinnerung wieder, die wir nicht loslassen wollen.

Nein, Du brauchst diesen alten Kindersitz nicht mehr, Dein Sohn ist bereits 12 Jahre alt. Und bis Du Enkelkinder hast, wird es wahrscheinlich schon fliegende Untertassen geben! Nun, warum ihn nicht in die Kleinanzeigen stellen oder einer alleinerziehenden Mutter aus’m Kiez eine Freude machen?

Du be-schwerst Dich mit Sachen, die Deine Lebenskraft bremsen. Willst Du das ändern? Dann mache Dir zur Gewohnheit, alles aus Deinem Leben zu entlassen, was Du mehr als ein Jahr lang nicht mehr angefasst hast! Und wann ist ein besserer Moment als JETZT? Jetzt, wo die Sonnenstrahlen liebevoll an Dein Fenster klopfen, während Du Pullover und Winterjacken verstaust.

Schau Dir an, was Du gebunkert hast! Was glaubst Du? Warum sind so viele Bereiche in Deinem Leben noch undurchsichtig und schwer zu handhaben? Weil Du nicht richtig reine machst!

Auch in emotionalen Belangen müssen wir lernen, uns sauber zu machen. Immer und immer wieder dieselben Geschichten erzählen, an denselben Konflikten kauen und sie dann unverdaut in die Ecke stellen. Was ist das anderes als ein verstaubter Karton mit leblosem Spielzeug drin? Zwar spielen wir nicht mehr damit, aber wir wollen auch nicht, dass andere damit spielen. Warum?

Was hat uns zu Festhaltern und Klammeraffen gemacht? Wie soll denn ein neues Auto in die Garage fahren, wenn das Alte noch darin steht und vor sich hin rostet?

Wir müssen Platz schaffen und zwar in allen Räumen – im dunklen Keller ebenso wie in der verschlossenen Kammer unseres Herzens.

Ein weißes Lächeln reicht nicht aus, um sein Leben wieder leicht zu machen. Da können wir Zähne putzen so viel wir wollen. Jeder, der unseren Weg kreuzt, wird spätestens beim ersten Besuch die Wahrheit sehen. Verdrängtes wird so oder so ans Licht gebracht werden – warum dann nicht selbst die Initiative ergreifen?

Warum noch mit einem Menschen zusammen sein oder an jemandem festhalten, dessen Herz längst von uns getrennt schlägt und der/die nur aus Bequemlichkeit bei uns bleibt? Warum an einer Wohnung festhalten, die längst keine Wärme mehr ausstrahlt? Warum schmerzhafte Erinnerungen in die Länge ziehen, wenn doch die Freude an Deine Tür klopfen möchte.

Reiße Deine Türen und Fenster auf! Lass wieder Licht herein und lass jede Staubfluse vom Wind hinausfegen! Mach Dich frei von Ballast und freue Dich auf das, was jetzt in Deinem Leben erscheinen möchte! Gib frei, was Dir nicht mehr dient und reiche es einem Menschen, der es dringend braucht!

Ja, wir wünschen uns große Erfahrungen, einen liebevollen Partner, einen neuen Job und vieles mehr. Aber um all das in unser Leben zu ziehen, müssen wir erst einmal Platz schaffen. Frühjahrsputz ist mehr als nur das Ausmisten unserer Dachböden und Keller – es ist die Reinigung unserer Seele.

Und wer einmal die Freude in den Augen der Nachbarskinder beim Durchwühlen einer Spielzeugkiste erblickt hat, der weiß, was es heißt: LEICHT zu SEIN. Denn mit jedem noch so kleinen Ding verschenken wir uns selbst!

Und das Leben hüpft retour!

Motiv aus dem Kartenspiel Dixit (2)

Das Motiv dieses Artikels stammt aus dem Spiels Dixit (2) / Libbelud von Jean-Louis Roubira. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt.

Hinter der Maske steckst immer nur Du!

Was auch immer wir im Außen wahrnehmen – ob Menschen, Objekte oder Situationen, die sich ergeben – alles ist nur eine Projektion unseres Selbst. Wir bestehen aus Energie und die Informationen, die in unserem Resonanzfeld gespeichert sind, senden auf einer ganz bestimmten Frequenz. Und dieses individuelle Klangmuster zieht Ereignisse in unser Leben, die mit unseren Gedanken- und Gefühlen übereinstimmen. Wir sind also für unser Erleben selbst verantwortlich, sowohl positiv als auch negativ.

So geraten die Menschen, mit denen wir zu tun haben, nicht zufällig in unsere Umlaufbahn. Sie haben dieselben Themen und dienen uns als Projektionsfläche. Denn erst durch die Verlagerung unserer inneren Konflikte nach außen können wir uns selbst wahrnehmen. Doch wie und was unser Gegenüber wirklich ist, erkennen wir erst, wenn wir alle Projektionen erkannt und jede Einzelne von ihnen als einen Teil unseres Selbst angenommen haben. Ist uns dies gelungen, sind die Konfliktfelder aufgelöst und wir können wirklich lieben.

Nun, das erklärt auch, warum wir uns besonders bei den Menschen, mit denen wir eine schwierige Beziehung haben, oft so lange quälen und von ihnen nicht loskommen. Da wollen wir uns befreien, doch aus unerklärlichem Grund will uns das nicht gelingen. Er oder sie meldet sich immer wieder. Und schon beim ersten Wiedersehen geht das Drama von vorn los. So nennen wir es dann eine Dualseelenkonstellation oder karmische Beziehung.

Manche Prozesse sind so zäh und kompliziert, dass wir glauben, niemals zurück in ein normales Leben zu finden – frei von Kummer und Sorgen.

Doch genau hier liegt der Irrtum! Ja, wir wollen von ihm/ihr loskommen oder besser gesagt von seinem/ihrem Verhalten, doch es gelingt uns nicht, weil dieses ach so furchtbare Benehmen eigentlich zu uns selbst gehört und wir noch immer nicht verstanden haben, dass wir nur das eigene Thema auf sie/ihn projizieren. Und das tun wir, weil dieser bestimmte Wesenszug unserem Tagesbewusstsein nicht zugänglich ist, jedoch darauf wartet, erkannt zu werden. Ja, wir befinden uns auf dem Weg der Ganzwerdung und tauchen plötzlich Menschen auf, die uns das Leben schwer machen, sind diese immer nur auf einen Ursprung zurückzuführen – nämlich uns selbst.

So sind wir mit der Lebens- und Verhaltensweise einer Person überhaupt nicht einverstanden und vergeuden viel Energie mit dem Versuch, den Anderen zu ändern. Und deshalb geraten wir erneut in Streit. Wir bemerken einfach nicht, dass wir an unserem Gegenüber etwas verändern möchten, was wir selbst sind.

Stell Dir einfach vor, wie die Person, mit der Du gerade in Konflikt stehst, jetzt vor Dir steht! Fühle in die Situation hinein und beobachte, was geschieht; dann nimm ihm/ihr die Maske ab und schau in Dein eigenes Gesicht! Stell Dir vor, wie Du jetzt genau das tust, was er/sie… wie ser/sie lebt… arbeitet…und spricht… wie DU sagst, was er/sie immer sagt! Schau, wie Du genau das tust, was Dich am meisten ärgert. Merkst Du etwas?

Genau! Du bist nur auf Dich selbst sauer. Möchte sich die besagte Person überhaupt nicht bewegen? Hält sie an ihrer starren Haltung fest? Dann spiegelt er/sie Dir nur jenen Teil Deines Selbst, der genauso unbeweglich ist und keinen Schritt vorangehen will.

Womöglich ärgerst Du Dich über das Suchtverhalten Deines Partners. Trinkt oder raucht er etwa zu viel? In welchen Bereichen Deines Lebens verhältst Du Dich genauso? Arbeitest Du vielleicht immer bis spät in die Nacht?

Stört Dich, dass Dein Kind so oft am Handy spielt? Wenn ja, dann schau doch mal genauer hin! Hast Du nicht erst letzte Woche beim Elternabend, wo es genau um dieses Thema ging, unterm Tisch Deine Mails gecheckt? Wandert Dein Blick ständig und überall aufs Handy? Ja, die Arbeit ist wichtig – für jeden von uns! Doch im Kern der Sache ist das genau das Gleiche. Oder hat Dein Partner ein Drogenproblem? Wenn er/sie es nicht ändern will oder kann, warum ärgerst Du Dich? Schau in Dich hinein und nimm seine/ihre Maske ab! Erkennst Du, was Deine Droge ist und wovon Du nicht loskommst? Womöglich ist sogar Dein Partner die Droge und Du benutzt ihn/sie, um keine Entscheidung treffen zu müssen. Worauf wartest Du? Bevor Du versuchst, jemanden zu ändern, ändere Dein eigenes Verhalten! Geh neue Wege und schau, was passiert! Womöglich spornt das Deine(n) Partner(in) an und er/sie ändert sich von ganz allein. Doch das sollte nicht Dein Ziel sein. Erst wenn Du sie/ihn als einen Teil Deines Wesens liebevoll annehmen kannst, löst sich der Konflikt von innen heraus auf und Ihr beide kommt voran.

Oder kritisiert Dich Dein Partner und nutzt jede Gelegenheit, Dich auf Deine Fehler aufmerksam zu machen? Dann sieh da bitte genau hin, auch wenn es Dir schwer fällt! Stell Dir einfach vor, wie Dein Partner jetzt vor Dir steht! Nimm die Maske ab und schau, wann Du Dich genau wie er/sie verhältst! Wo verletzt Du andere oder gar Dich selbst? Erkenne ihn/sie als einen kleinen Wesensanteil von Dir – nur außerhalb Deines Körpers. Ja, er/sie spiegelt Dir jenen unbewussten Teil, der nicht gesehen werden will und deshalb den bewussten Zugriff erschwert.

Jetzt geh einen Schritt weiter und stell Dir vor, wie Dein ganzes Bewusstsein jetzt in den kleinen isolierten Teil springt und jetzt gerade von außen auf Dich schaut! Wo tust Du Dir gerade selbst Gewalt an? Wo lebst Du nicht nach Deiner tiefsten Überzeugung und passt Dich zu sehr an? Wo versuchst Du, nur die Erwartungen anderer zu erfüllen? Wo tust Du Dinge, die Du gar nicht wirklich willst? Quälst Du Dich mit Selbstzweifeln und nörgelst ständig an Dir herum? Wie ist denn Dein Blick in den Spiegel – liebevoll oder argwöhnisch? Schaust Du Dich an und bist dankbar für Deinen Körper, der Dich so gut durchs Leben bringt? Oder hegst Du eher abwertende Gedanken? Wo genau fügst Du Dir selbst Schmerzen zu?

Erkenne jetzt, welcher Teil in Dir ablehnend ist! Nimm ihn liebevoll wahr und spüre, wie sich die innere Anspannung legt. Sollte jedoch Dein Partner auch weiterhin an Dir herumnörgeln, beobachte gut und lerne, die Fremdprojektionen von Deinen Eigenen zu unterscheiden. Was auch immer er/sie Dir vorwerfen mag und Du Wut oder Schmerz empfindest, dann gehst Du mit dem Thema auf Resonanz. Erst wenn Du all Deine Projektionen entlarvt und als einen blinden Teil Deiner Wesensnatur angenommen hast, kannst Du das Gesagte unberührt stehen lassen. Dann verliert jeder Angriff seine Macht und womöglich brauchst Du an dieser Stelle auch ihn/sie nicht mehr in der Form wie bisher. Oft findet die Beziehung an diesem Punkt ihr Ende.

Wenn wir erkannt haben, dass der Mensch, der uns heute zur Weißglut bringt, eigentlich unser größter Lehrmeister ist, dann eröffnet sich uns eine neue Stufe des Bewusstseins mit mehr Lebenssinn und Freude. Dann kann der gehasste Mensch plötzlich in seinem wahren Sein erstrahlen und wir bemerken plötzlich, dass wir ihn nie wirklich sahen. Ja, wir erkennen, dass wir ihn/sie als Kompensation für unsere eigenen Schwächen benutzt haben.

Hinter die Maske zu schauen, heißt: Eine bedrohlich erscheinende Eigenschaft als die EIGENE anzunehmen!

Kurz gesagt:

Am Ende … und das ist der Clou … steckst in allem nur Du!

Motiiv aus dem Kartenspiel Dixit (7) Revelations

Das Motiv dieses Artikels stammt aus dem Spiels Dixit (7) Revelations / Libbelud von Jean-Louis Roubira und Marina Coudray. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Dieses Spiel für die ganze Familie entführt die Spieler in eine zauberhafte Welt.